Antifa-Terror gegen Journalisten

Von Sebastian Thormann | Am Samstag wurde der US-Journalist Andy Ngo in Portland, Oregon brutal von einem Antifa-Mob attackiert. Ngo berichtet häufiger von Antifa-Protesten und Unruhen in Portland. Um über diese Proteste zu berichten nahm er als Journalist an einer solchen Demo teil. Zunächst wurde er mit Milchshakes beworfen, später griffen zum Teil vermummte Antifa-Mitglieder ihn an. Auf Twitter teilte das Portland Police Department mit, es habe „Informationen erhalten, dass einige der Milchshakes, die während der Demonstration geworfen wurden, schnell trocknenden Zement enthielten.“ Ein Video des Journalisten Jim Ryan von der Zeitung The Oregonian zeigt eine der Attacken:

Im Video ist zu sehen wie er dabei er von einer Gruppe von Männern getreten und geschlagen wurde, außerdem wurde anscheinend seine Kamera Ausrüstung gestohlen. Andy Ngo schlägt dabei nicht zurück, sondern versucht zu entkommen wobei er von weiteren Leuten verfolgt wird.

Berichten und Fotos zufolge erlitt er eine Kopfverletzung und Gehirnblutungen. Er sagt außerdem auf einem Periscope-Video, dass Polizisten ihm erst nach der Attacke geholfen hatten. 

Auf Twitter wurde die Attacke von verschiedenen Nutzern verurteilt, darunter CNN-Moderator Jake Tapper und der republikanischen Senator Ted Curz. Der konservative Kommentator und Autor Ben Shapiro schrieb auf Twitter: „Andy Ngo macht den Journalismus, den andere nicht machen. Die Tatsache, dass er brutal von den Leuten angegriffen wurde, über die viele in den Medien oft nicht berichtet haben, und von einigen sogar verteidigt wurden, zeigt den Wert seiner Arbeit.“

2 Antworten

  1. Jens sagt:

    Nichts neues ist die Gewaltbereitschaft in der linken Szene gegen Andersdenkende.
    Umso schockierender ist die gesellschaftliche und mediale Ignoranz, wenn es um linken Extremismus geht.
    Die ganze Republik hat sich momentan wieder auf den Rechtsextremismus eingeschworen, und presst momentan alles erdenkliche aus dem schrecklichen Mord an Walter Lübcke raus, was man nur ausschlachten kann, von Spiegel bis ARD.
    Auch vor Sippenhaft für AfD wird nicht halt gemacht, es werden standesgemäß wieder alle zur Verantwortung gezogen, die in irgend einer Form Kritik geübt haben.
    Gleichzeitig müssen sich die linken Wortführer nie rechtfertigen, wenn ein linker Mob mal wieder irgend einen Journalisten oder Politiker ins Krankenhaus getoleranzt hat.
    Dafür wird dann, allgemein formuliert, der “politische Extremismus“ als solcher verurteilt, und der “Kampf gegen Rechts“ auf “demokratischem Wege“ gefordert.
    Inkonsequent und selektiv, so mag ich meinen linksgrünen Zeitgeist!

  1. 1. Juli 2019

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