Amt für Bevölkerungsschutz: Richtig kochen bei Stromausfall

Von Lucy Mai | Einem Bericht des Spiegel zufolge will das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ein “Notfallkochbuch” herausgeben, mit dem es möglich sein soll, auch bei einem Stromausfall eine “nahrhafte Mahlzeit” zuzubereiten. Dabei soll man weder elektrische Küchengeräte noch Leitungswasser benötigen. Vorwürfe, dass das Kochbuch Panik in der Bevölkerung schüren könnte, wies das BBK zurück, jedoch sei das Buch eine “niedrigschwellige Möglichkeit, mit der Bevölkerung über Notfallvorsorge ins Gespräch zu kommen”.

Zunächst mag dieser Vorschlag sinnvoll klingen, doch nach kurzem Nachdenken fällt auf: Die Bundesregierung schießt sich mit dieser Idee ein riesiges Eigentor. Auffällig bei den Berichten über das Kochbuch ist, dass es vor allem darum geht, den Bürger auf längere Stromausfälle vorzubereiten, die sich in Zukunft häufen könnten. Nun können Stromausfälle viele Gründe haben, doch immer wahrscheinlicher werden Stromausfälle aufgrund der Energiewende. Schon seit einigen Jahren wird von Experten vor häufigeren Blackouts durch erneuerbare Energien gewarnt, denn wir verfügen ja bekanntlich über kaum Speicherkapazitäten für Ökostrom und der erforderliche Netzausbau stockt. Auch die Bundesregierung hat nun endlich diese “Einsicht” gewonnen und will die Bürger auf die drohenden Stromausfälle vorbereiten. Somit ist das Kochbuch auch eine Art von Eingeständnis für eine planlose Energiewende.

Wer jedoch glaubt, dass eine solche “Einsicht” der erste Schritt zur Besserung sein könnte, wird von der Bundesregierung eines besseren belehrt. Anstatt die planlose Subventionierung erneuerbarer Energien zu beenden, auf verlässliche Energieträger zu setzen oder die Energiewende an sich zu überdenken, hält die Bundesregierung daran fest und glaubt, der Bevölkerung künftig Katastrophen wie Stromausfälle zumuten zu können. Allein der Gedanke daran, dass die Bundesregierung das Risiko solcher Katastrophenfälle auf Kosten der Bürger in Kauf nimmt, ist pervers. Das Notfallkochbuch ist Sinnbild dieses Gedanken und vermittelt die beängstigende Botschaft: Energiewende um jeden Preis.

8 Antworten

  1. Störk sagt:

    @ Christoph Becker
    “Für Deutschland bedeutet das, dass es voraussichtlich schon in ca. 10 oder weniger Jahren nicht mehr genug Energie bekommen kann.”
    es gibt Länder, die können Kernkraftwerke in kürzerer Zeit hochziehen – dort ist die Verfügbarkeit von Energierohstoffen kein Thema mehr…

  2. Konrad Kugler sagt:

    Ohne Strom können wir gerade noch schnaufen.
    Linseneintopf u.a. pro Kopf und Tag in Dosen kann man auch kalt essen.
    Rohe Kartoffeln und ungekochte Nudeln sind wertlos.
    Eingefrorenes Brot geht auch aufgetaut nicht so schnell kaputt. Alt gewordenes Brot trocknen /dürr werden lassen, dann unkaputtbar. In Wasser eingeweicht essbar.
    Reichlich Wasser vorhalten. Badewanne!
    Gandalf suchen! Sehr gute Darstellung wieder anfahren.

  3. Der Stromausfall würde auch ohne Energiewende irgendwann in den nächsten Jahren kommen. Siehe z.B. http://www.freizahn.de/2015/10/operation-troja/ und http://www.freizahn.de/2018/10/warum-bald-krieg/ oder die Prognose der Deagel-Liste, die Deutschland 2025 mit unter 15 Tsd. Dollar Kraufkraft pro Kopf, bei dann nur noch ca. 28 Millionen Einwohnern, an 69. Stelle der Weltrangliste der Prokopfeinkommen sieht.
    Deutschland ist halt extrem dicht besiedeltes Land ohne Rohstoffe. Dazu kommt, dass der Rohstoff- und Energiebedarf der Atommächte Indien und China mit ihren riesigen Bevölkerungen auf immer höhere Förderkosten bei für die Produzent zunehmend viel zu niedrigen Preisen trifft. Das heißt, dass notwendige Ersatzinvestitionen in fossile Energiequellen unterbleiben, während die bestehende Quellen sich zunehmend erschöpfen. Für Deutschland bedeutet das, dass es voraussichtlich schon in ca. 10 oder weniger Jahren nicht mehr genug Energie bekommen kann.

  4. Great content! Super high-quality! Keep it up! 🙂

  5. karlchen sagt:

    „Richtig wählen bei Hirnausfall“ wäre nötiger…

  6. n.reher sagt:

    Aber die Bundesregierung schafft sich einen zehn Meter tiefen Schutzgraben um den Bundestag, wie die Mauer um das Regierungsviertel in Beirut gegen Aufständische, und hat bestimmt tausende Tonnen Dieselöl für Notstromagregate zur Verfügung für das Heer der Abgeordneten, dass die weiterhin schön warm und hell ihrem Wahnsinn nachgehen können und gut essen – trotz Gretawahn um das “tödliche” CO2. Und das Fußvolk bekommt mittels “Kochbuch” beigebracht, dass man Ravioli auch gut kalt essen kann. Wenn man denn genug Kerzen hat, um das Lesen zu können…. Der letzte regierungskritische Befehlshaber der Bundeswehr wurde vor gar nicht langer Zeit geschasst, also auf Hilfe der Armee wie in einer Bananenrepublik kann der Deutsche Michel nicht mehr hoffen. Abgesehen davon, dass ausser Flachbildschirmen und Gendertoiletten eh kein einsatzfähigen Material mehr da wäre seit der Kinderärztin…

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  2. 16. Februar 2020

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