Amnesty-Aktivistin denunziert Palästinenser nach Videokonferenz mit Israelis bei Hamas, nun ist er im Gefängnis

Von Sebastian Thormann | Wie die New York Times berichtet, wird Rami Aman, ein palästinensicher Friedensaktivist im Gazastreifen, nach einem Zoom-Telefonat mit Israelis von den lokalen Behörden festgehalten. Er hatte in der Vergangenheit bereits Dialoge mit Israelis organisiert, zu denen die Bewohner von Gaza sonst wenig Kontakt haben. Den Hamas-Behörden ist jedoch jegliche Normalisierung der Beziehungen mit dem jüdischen Staat ein Dorn im Auge.

Seine Gruppe, das Gaza Jugend Komitee, hatte nun ein Zoom-Telefonat mit mehr als 200 Teilnehmern aus Gaza und Israel organisiert. Die freie Journalistin Hind Khoudary, die für Amnesty International als “Research Consultant” arbeitet, reagierte auf Facebook wütend auf den Dialog und markierte mehrere Hamas-Anführer, um sie darauf aufmerksam zu machen. Deswegen wurde Aman nun von der Hamas wegen “Verrat am Volk und seinen Opfern” festgenommen. 

Amnestys Anti-Israel Haltung ist schon lange bekannt, in der Vergangenheit hat es bereits BDS-Vorhaben zu Boykott-Aktionen gegen israelische Produkte unterstützt und Sanktionen gegen Israel in Form von eines Waffenembargos gegen den jüdischen Staat gefordert. 

Die Hamas regiert den Gazastreifen seit 2007 mit diktatorischen Mitteln und hat immer wieder Terrorkriege gegen Israel geführt. Die Terrorgruppe  greift häufig zivile Ziele im Süden Israels mit Raketen an und nutzt dann immer wieder palästinensische Zivilisten im Gazastreifen als menschliche Schutzschilde für ihre Basen. Israelische Journalisten sind im Gazastreifen nicht erlaubt, und der Kontakt zwischen Gaza-Bewohnern und Israelis beschränkt sich oft auf den Warenverkehr und Aufenthalte in israelischen Krankenhäusern.

2 Antworten

  1. Sebastian Laubinger sagt:

    Bitte das Kind beim Namen nennen. Das ist keine “Aktivistin”, das ist eine Terror-Unterstuetzerin.

    Danke fuer den HInweis. Amnesty kriegt keinen Cent von mir, und ich werde das weiterverbreiten.

    Wer solche Leute in seinen Reihen duldet, soll pleite gehen!