Alleine zwischen Parolen, Propaganda und Todesfällen – Tabuthema Coronaimpfung

Von Selma Green | „Da hilft nur impfen, impfen und noch mehr impfen!”, brüllte unsere Biologielehrerin durch den Klassenraum. Ich erschrak. Eben erklärte uns die Lehrerin noch in Seelenruhe den Aufbau des Coronavirus. So hysterisch habe ich sie noch nie erlebt.
„Kann man das Virus nicht trotz Impfung weitergeben?”, fragte ich und versuchte naiv zu klingen.
Die Lehrerin brummte: „Ja, für eine bestimmte Zeit schon.” 
„Also ist die Impfung Selbstschutz?”
Es klingelte zur Pause und meine Schlussfolgerung ging im Gemurmel der Klasse unter. Von der Lehrerin gab es keine Antwort.

Jeden zweiten Tag schiele ich beim Testen zu meinen geimpften Mitschülern. Ich beneide sie. Mir klatscht man einen Schnelltest vor die Nase. Meinen geimpften Mitschülern erlauben die Lehrer: „Ach du bist geimpft, du darfst frei entscheiden, ob du dich testest.” Als hätten sie eine besondere Leistung vollbracht. Mir hängt diese Impfung und das Testen zum Hals heraus. Die meisten Lehrer plappern das Gleiche wie die Medien. Meine Mitschüler werfen mit irgendwelchen Behauptungen über die Impfung um sich, die sie bei der Tagesschau oder von ihren Eltern gehört haben. Will ich meinen Senf dazu geben oder etwas hinterfragen, reagieren meine Mitschüler darauf, als würde ich den Holocaust leugnen. „Nein Selma das stimmt nicht!” und „Was sagst du da? Die Wissenschaft sagt etwas anderes! Du leugnest die Wissenschaft! Du Leugnerin!”, brüllte mir ein Mitschüler in die Ohren. Er verstand meine Argumente gar nicht und brüllte einfach nur, um mich nicht zu Wort kommen zu lassen. Stellt man die Impfung in Frage oder kritisiert die Maskenpflicht, wird man als Querdenker abgestempelt. Um meiner guten Biologienote willen, schweige ich vor den Lehrern lieber gleich.

Ich möchte eine Auseinandersetzung mit diesem Thema haben, mit Fakten und ruhigem Diskurs. Warum ist das so schwer? Ich verstehe nicht, weshalb die Impfung so ein Tabuthema ist. Es beschäftigt mich beispielsweise in den Pausen, wenn Mitschüler wissen wollen, ob man geimpft ist oder auch beim Testen.
Überall in der Schule stoße ich auf Leute, die bei der kleinsten Bemerkung panisch auf das Thema Impfung reagieren. Es gibt einen Mitschüler in meiner Klasse, der die Impfung nicht, wie die anderen, in den Himmel lobt. In einer Pause murmelte er in die Runde: „Mein Vater arbeitet ja in der Pharmaindustrie und meint, wir sollten uns nicht impfen lassen. Zwei aus unserem Bekanntenkreis sind daran gestorben.” Die anderen Mitschüler „überhörten” ihn. Ich fragte nach: „Wie alt waren die?”
„Der eine so um die 30 und der andere in unserem Alter. Ich glaube 16 Jahre.”

Er konnte mir genau erklären, was die Impfung im Körper anrichtet. Ich weiß nicht, ob das, was mir mein Mitschüler erzählt, stimmt. Er verstand zumindest, wovon er redet und für mich klang es plausibel. Mit ihm konnte ich mich in Ruhe über das Thema unterhalten. Der Mitschüler schien auf mich inhaltlich informiert und hat mich nicht, wie die anderen Mitschüler, mit moralischen Unsinn zugetextet. Aber wenn ich mit Erwachsenen, Lehrern – deren Job es doch ist, uns Wissen zu vermitteln – über meine Ängste, Befürchtungen und Einschätzungen sprechen will, muss ich Angst um meine Noten und damit auch meine Zukunft haben. Und so bin ich allein gelassen, in einem Meer aus Tagesschau-Berichten, Impfwerbung der Regierung, der politisch überhaupt nicht neutralen Parolen meiner Lehrer und Todesfällen in meinem Alter – und niemand will mir helfen, das alles zu verarbeiten. 

1 Antwort

  1. Antonio Espinosa sagt:

    Daß die Pro-Impf-Argumente allesamt einer kritischen Prüfung nicht standhalten können, bedarf an dieser Stelle keiner erneuten Wiederholung, weil bereits tausendfach bestens begründet vorgetragen. Das Weglassen von Tests, Abstands- und Hygienemaßnahmen für Geimpfte sichert uns ein weiteres Pushen der ‘Pandemie’. Ungeimpfte sind als Minderheitsgruppe inzw.ein dankbarer Sündenbock, zumal auch als Wählerschaft von zumehmend untergeordenter Bedeutung.
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    Nebenwirkungen wären durch Betroffene nur in Prozessen mit kostspieligen Gutachten (Gegengutachten, ereutes Gutachten …) nachweisbar und bleiben somit trotz hunderttausendfacher Inzidenz gewollt unter der öffentlichen Wahrnehmungsschwelle.
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    Die heutigen Lehrer und die Verfasser der Lehrpläne sind zumeist bequem verbeamtete Lifestyle-Linke, die sich in ihrer Rolle der missionierenden Ideologie-Vermittler gefallen. In diesem Dogmatismus sind sie inzw. rückständiger als die verknöchertsten Konservativen. Konzerne und Multis waren einst Ihre Feindbilder, zynisch – aber folgerichtig – machen sie sich heute brav angepaßt zu Handlangern von Big Pharma.