Kritisches Interview mit der JuLi-Bundesvorsitzenden

7 Antworten

  1. Gregor Kühn sagt:

    Liebes Apollo-Team,
    ihr tut der FDP keinen Gefallen, wenn ihr Frau Schröder in dem Interview mit ihren genormten, politisch-korrekten Phrasen ohne kritisches Nachhaken davon kommen lasst. Ein kritisches Interview geht aber ganz anders, es gab genug Möglichkeiten für unbequemes Nachbohren

  2. Martin Hahn sagt:

    Ich stimme meinen Vor-Kommentatoren zu. Um so bedauerlicher, dass der Interviewer bei dem Statement der Dame zur AfD nicht mal nachgehakt hat. Eine verpasste Gelegenheit. Ein „kritisches“ Interview sieht anders aus.
    P.S. Nichts für ungut! Ich schätze Apollo-News und die Arbeit der jungen Leute hier ansonsten sehr!

  3. Joachim Bühler sagt:

    Ich fand das Interview gar nicht kritisch. Frau Schröder konnte ihren Standpunkt erschöpfend mitteilen, ohne mit entsprechenden Nachfragen konfrontiert zu werden.
    Nach meinem Eindruck hat sich in Folge der Thüringengeschichte innerhalb der FDP ein Riss aufgetan (der vermutlich latent schon vorher angelegt war). Die Einen (wie Frau Schröder, Herr Baum) sehen die Kemmerichwahl als Sündenfall. Sie begrüssen, dass sich die ganze Partei nun zur Strafe in den Schlamm wirft, Abbitte leistet, um Vergebung bittet und schwört nie wieder einen gemeinsamen Sachantrag aufrechtzuerhalten, sobald er auch nur von einer AFD-Stimme mitunterstützt wird. Die Anderen sehen genau in diesem Verhalten eine unzumutbare Demütigung und hätten es auch gern gesehen, dass Kemmerich die Sache durchgezogen hätte. Für sie stand die potentielle Chance im Vordergrund bürgerlich-liberale Politik zu realisieren, wenn auch unter schwierigen Voraussetzungen. Für beide Standpunkte finden sich sowohl Zustimmung als auch Ablehnung. Allerdings müssen auch Erstere erfahren und zugeben, dass Wähler, öffentliche Meinung und Medien unbarmherzig sind und Demutsgesten nicht wie erwartet mit Anerkennung, sondern mit Respektverlust und Verachtung belohnen. Resultat ist, dass nun eigentlich wieder beide Seiten im selben Boot sitzen. Über diesen Konflikt hätte ich gerne mehr erfahren.

  4. Ursula Oppermann sagt:

    Was macht denn die AfD in ihren Augen zu Feinden der Demokratie, bitte nicht in Floskeln antworten.

  5. Kowalski sagt:

    Wie geht die AFd denn mit der Demokratie um?Das sie nach dem Gesetz wählt?
    Was sagt die Dame denn zum Demokratieverständnis von Merkel die die Wahl in Thüringen rückgängig machen will weil die falschen gewählt haben!?Das ist dann schon ok,oder wie?

  6. Tom sagt:

    „Ich finde es nicht fair wie die AfD mit der Demokratie umgeht und deswegen müssen alle Freunde der Demokratie die AfD ganz entschieden bekämpfen.“

    — Was soll das bedeuten? Wie konkret unfair ist es denn, als gewählter Abgeordneter in einer freien, geheimen Wahl sein Wahlrecht auszuüben? Wie kann man überhaupt einen Mechanismus der politischen Willensbildung, der auf einer repräsentativen Mehrheitsentscheidung beruht „unfair behandeln“? Diese ganze hohle Phrasendrescherei ist doch für jeden halbwegs intelligenten Menschen nicht zumutbar. Und: Wenn angeblich Liberale rein moralisch argumentieren, warum soll man dann nicht gleich das linke Original wählen?

  1. 24. Februar 2020

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