Gauland-Nachfolge: Chrupalla wirft seinen Hut in den Ring

Von Arne Baran | Tino Chrupalla ist momentan AfD-Fraktionsvize im Bundestag. Der Sachse kündigte nun sein Interesse am Amt des Fraktionsvorsitzenden an. Er konsolidierte seinen Anspruch mit der Begründung seiner Ostdeutschen Herkunft, denn es ist im allgemeinen bekannt, dass der Großteil des Ostens blau wählt. Angesichts der vergangenen Wahlergebnisse in den ostdeutschen Ländern, “sollten im Bundesvorstand mehr Mitglieder vertreten sein, die im Osten sozialisiert sind”, sagte er. Solche Politiker würden die Gefühlslage der Ostdeutschen am besten kennen. “Und es ist an der Zeit, dass diese in der gesamtdeutschen Politik berücksichtigt wird.” Intern steht Chrupalla schon länger als möglicher Nachfolger fest. Gauland hatte zuletzt angekündigt womöglich nicht mehr anzutreten, was die Frage um einen möglichen Nachfolger stellt.

5 Antworten

  1. Bennet Jäger sagt:

    Ich hoffe immer noch, dass Björn Höcke die Parteispitze übernimmt. Warten wir mal ab, wie stark er in Thüringen abschneidet.

    • karlchen sagt:

      Echt jetzt?

    • Arne sagt:

      Ich hoffe nicht.

    • Raubtierkapitalist sagt:

      Ich bin zwar kein AFD-Wähler, aber ich hoffe nicht, dass Höcke die Parteispitze übernimmt.

      Dafür gibt es viele Gründe. Hier nur mal zwei, deren Quelle ich auf die Schnelle aus dem Gedächtnis nennen kann.

      1. Höcke möchte den Sozialismus

      2. Höcke träumt von einer Koalition mit der Linkspartei

      Quelle: Björn Höcke – Nie zweimal in denselben Fluss, Maniscriptum, 2018

      Sollte Frau von Storch an die Parteispitze kommen, könnte ich, insofern sie auch innerparteilich Ansagen macht und der “Flügel” dahin geht wo er hingehört, zumindest mal darüber nachdenken, der AFD meine Stimme zu geben.

    • dasLinkeParadox sagt:

      Ich hoffe immer noch, das Björn Höcke endlich seine eigene sozialistische Partei gründet und den Flügel am besten gleich mitnimmt. Auch eure 6-7 % Wähler dürft ihr gerne mitnehmen. Diesen Verlust machen wir auf anderen Seite mehr als wett. Ohne Flügel dürfte die AFD auch für breite Schichten der Mitte immer wählbarere werden.
      In manchen Fragen können wir ja sicher wunderbar koalieren, in vielen anderen Fragen uns trefflich streiten.
      So wären die unüberwindbaren Gräben beidseitigt befriedigt “gemeinsam-getrennt” wären wir in manchen Fragen stärker als dieses fragile Amalgam das wir derzeit haben.
      Auch win Thührigen wird primär die AFD gewählt und eher vereinzelt der Kandidat an der Spitze. Auch in Thüringen wählen viele Menschen die AFD TROTZ und NICHT WEGEN Höcke!