70 Jahre Luftbrücke: Berlin blamiert sich

5 Antworten

  1. Gidon David sagt:

    … und wieder riegelten Sozialisten Berlin ab. Alles Müller, oder was? Ein Déjà-vu nach 70 Jahren und eine Schande für die freiheitliche Welt. Rot-rot-grün zeigt den Helden von Damals voller “Dankbarkeit” den Mittelfinger. Und selbst den deutschen Zeigefinger haben sie nicht vergessen – ja, ja, angeblich fehlten “Unterlagen”! Und der Schirmherr duckt sich unter seinen Schirm ab, anstatt ihn über das noch lebende Denkmal zu halten. Pfui! In die Halloween-Sprache übersetzt, kann ich nur sagen: this miserable trick means no treat! Zeman und Sarrazin sollten Recht behalten…

  2. Raubtierkapitalist sagt:

    Landeverbot beim Luftbrücken-Jubiläum: Helden-Piloten rechnen mit der Berliner Politik ab

    US-Pilot Captain Sherman Smoot sagt: „Ich bin sehr verärgert über die Entscheidung. Richtig angepisst. Hätten die Politiker es gewollt, wir hätten die Genehmigung innerhalb von Minuten gehabt. Wir werden nie wiederkommen. Auch nicht zum 75. Jahrestag. Es hat Hunderttausende Dollar gekostet, alles hier herzubringen, und dann so was. Berlin sollte damals von den Sozialisten ausgehungert werden. Jetzt regieren sie und treffen diese Entscheidung. Das ist ein Haufen Pferdesch….“

    https://m.bild.de/politik/inland/politik-inland/luftbruecken-jubilaeum-in-berlin-helden-piloten-rechnen-mit-politik-ab-62673028.bildMobile.html

  3. Bluecher sagt:

    Sehr gut geschrieben. Kompliment.
    Einst war Berlin Preußens Kapitale – heute ist es zu einer fürchterlichen Stadt verkommen und wenn man den Rosinenbombern die Landeerlaubnis mit fehlenden Formularen verweigert. Ob man 1948 auch auf vollständige ausgefüllte Formulare bestanden hat?

  4. Alexander sagt:

    Da zeigt sich wieder einmal, wie unfähig unsere Politiker sind. Das ist ein außerordentliches Ereignis, das mag außerordentliche Ausnahmen und Gut-will erforderlich machen. Es ist für mich unverständlich, dass hier Behörden, die doch eher das Regelmäßige, Standardmäßige regeln sollen, letztlich auch bei solchen Ereignissen der unüberwindbare Flaschenhals werden.

    Warum stellt sich nicht unserer Bürgermeister Herr Müller (SPD) hin und sagt:
    “Das ist außerordentlich, das ist wichtig für unsere Stadt, wichtig für unsere Beziehungen und nicht zuletzt ein Zeichen unserer Wertschätzung. Und ob dieses Ereignis je eine zweite Chance haben wird? Wohl nicht! Denn schon jetzt sind die Flieger mindestens 70 Jahre alt. Darum müssen wir das realisieren und wenn dafür die eine oder andere Ausnahme erteilt werden muss.”

    Unsere Politik lebt für sich allein, ist fernab unserer Zeit und der Gesellschaft. Sie wird von Nicht-Fachleuten dominiert und so handelt sie eben auch.

    An der Stelle möchte ich Herrn Thomas Keller bedanken, der mit seinem Team dieses außerordentliche Ereignis initiiert und mit viel Tatkraft realisiert hat.

  5. Michael sagt:

    Mit dieser Gesellschaft ist nichts mehr anzufangen.
    Die politische Stimmung und der Konsens sind genau so kaputt und moralisch erbärmlich, wie in den 30er und 40er Jahren.
    Vielleicht kann es unser Volk auch einfach nicht…