11 antiisraelische Mythen auf dem Prüfstand

10 Antworten

  1. Sokleidas sagt:

    Eine kleine Ergänzung zu dem schönen Artikel: Man redet ja immer gerne von der “Zweistaatenlösung”. Eine solche ist längst verwirklicht, die Staaten heißen Israel und Jordanien. Man betrachte mal die Geschichte des britischen Mandatsgebietes nach dem Ersten Weltkrieg.

  2. Benni sagt:

    Ein wirklich schöner Artikel! Gut verständlich und kompakt formuliert. 🙂

  3. Marc sagt:

    Israel wurde 1897 in Basel von Theodor Herzl gegründet, im Stadtcasino.

    Wie sah es aber im historischen Palästina aus?
    Im späten 17Jh. wurde Hadriani Relandi, ein Gelehrter der viele Sprachen fliessend sprach, nach Palästina geschickt um eine Bestandesaufnahme zu machen. Man kann das ganze Buch “Hadriani Relandi’s: Palaestina ex monumentis veteribus illustrata” auf Lateinisch lesen.
    https://archive.org/details/gri_hadrianirela00aree

    Ganz kurz zum Inhalt: Es leben mehrheitlich auf dem öden Land Juden, der Rest besteht aus Christen. Dazu kommen noch ein paar versprengte muslimische, beduinische Stämme.

    Hier zwei Zusammenfassungen auf Englisch, den Rest kann man sich im Internet zusammen suchen:
    https://remarkable-travels.blogspot.com/2013/09/hadriani-relandis-palaestina-ex.html
    http://www.think-israel.org/goldreich.palestina.html
    PS: Liest die deutsche Regierung hier mit? Die könnten noch was lernen von Apollo-News!

    • Sokleidas sagt:

      Hadrian Relandi war selbstverständlich ein Gelehrter, der seine orientalischen Sprachen beherrscht hat. Er hat aber die Niederlande niemals verlassen. Kann man schon bei Edward Gibbon (1737–1794) nachlesen.

      The History of the Decline and Fall of the Roman Empire, Band 3, S. 379, Anm. 101: “and Reland, a judicious student, hat traveled over the east in his toilet in Utrecht.”

      Nicht alles, was in irgendwo im Internet steht, stimmt.

      • Marc sagt:

        Ok, Danke, werde dem nachgehen.

        Aber Ihr Hinweis auf die Zweistaatenlösung stimmt schon. Eigentlich hat Israel ca. 15-20% von dem bekommen, was ursprünglich abgemacht wurde. Und sogar das ist in den Augen der muslimischen Araber zuviel.

  4. Jonas sagt:

    Hervorragender Artikel!! Perfekt und simpel zusammengefasst und einiges offenbart was ich selber noch gar nicht wusste. Weiter so!!

  5. M sagt:

    Wirklich ganz toller Beitrag ! Danke

  6. Max Media sagt:

    Ein sehr schöner Artikel.
    Alles in allem kann man ihn so unterschreiben.
    Die Rolle Israels vor dem Beginn des 6Tage-Krieges lässt sich
    jedoch durchaus auch etwas kritischer sehen.
    Zu 100 % war man da nicht unschuldig, aber auch nicht der Auslöser
    des Konfliktes.

    Mehr Artikel dieser Art zu Aufklärung über Geschichtsverläufe wären
    wünschenswert, quer durch alle Medien.

    Sehr gut, danke, weiter so!

  7. Lisa Marie Spiel sagt:

    Ein fundiert recherchierter Artikel, der es wert ist, dem AM Maas als “Weckruf” vorgelegt zu werden; immerhin ist dieser Herr selbstaussagend wegen des Holocaustes in die Politik gegangen, um hier leider den Eindruck zu schaffen – so seine UN- und sonstiges Intensionen – diesen nicht zu vermeiden, sondern unterschwellig zu rechtfertigen.

  1. 1. August 2020

    […] über 11 antiisraelische Mythen auf dem Prüfstand — Apollo News […]