Zuckersteuer in GB: Wie das Ernährungsdiktat kolossal scheitert!

Von AIR TUERKIS | Großbritannien steht kurz vor dem offiziellen Start einer Zuckersteuer, nach der man für stark zuckerhaltige Limonade wie Kola etc. mehr Steuern zahlen muss – ähnlich wie bei Benzin, Alkohol oder Tabak. Sie greift, sobald Getränke über fünf Gramm Zucker pro 100ml besitzen. Folgerichtig kündigten namenhafte Hersteller wie Coca-Cola an den Zuckergehalt unter 5g zu senken – für manche Produkte bedeutet das nahezu eine Halbierung. Freudig strahlend hört man nun von allen Seiten die Befürworter von staatlichen Zwangsmaßnahmen zur Gesundung des Volkes jubeln. Der Staat hat Anreize geschafft und die Limonaden werden freiwillig gesünder. Oder?

Natürlich nicht! Wir wissen: Staatliche Zwänge werden stets umgangen und in das Gegenteil verkehrt. Denn Softdrinks werden keinesfalls weniger süß (wem schmeckt schon saure Kola?). Die Abnahme des Zuckergehaltes wird durch Süßungsmittel kompensiert. Man verordnet dem Bürger also das Light-Produkt – obwohl das extrem restriktiv bürokratisch ist, könnte der Linke ja nun sagen: Wunderbar, Ziel erreicht, die Menschen ernähren sich gesünder und nehmen ab. Was für ein Irrsinn die Zwangsdiät ist wird aber klar, wenn man sich damit auseinandersetzt, inwiefern Light-Produkte tatsächlich gesund sind. Sind sie natürlich? Nicht! Denn Süßstoffe verwirren den Stoffwechsel-Prozess, so dass man nach dem Konsumieren von Süßstoffen mehr Hunger nach Zucker bekommt (bspw. hier nachzulesen). So werden verschiedene dieser Süßungsmittel in der Schweinemästung eingesetzt. Cola-Zero & Co sind eben keine Zaubermittel, die Abnehmen einfach und ohne Änderung des Lebensstils möglich machen!

Die Zuckersteuer in Großbritannien führt also auf keinen Fall dazu, dass Dicke dünner werden und verbietet gleichzeitig allen Konsumenten die freie Wahl ihrer Produkte. Nachdenken aber kann man von Politikern nicht verlangen! Ob die dortige Regierung wirklich so inkompetent oder sich der Folgen aber vollkommen bewusst ist (und lediglich vor dem Volk als Pragmatiker dastehen will), ist eine Frage nach Pest oder Cholera!

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