Die Polizei ist nicht das Problem!

Von Air Türkis | Der Tod von George Floyd bewegt die Welt, in Amerika geht alles drunter und drüber. Bei aller wahrscheinlich berechtigter Kritik an dem Vorgehen der Polizei, muss man eines jedoch hinterfragen: 
Woher wissen wir, dass diese Tat in irgendeiner Weise rassistisch motiviert war? Woher wissen wir, dass man George Floyd, wenn er weiß gewesen wäre, nicht genauso getötet hätte? Die Hintergründe der Tat sind unklar, weder was geschah, bevor der Polizist auf Floyd kniete, noch in welchem Verhältnis die beiden zu einander standen. 
Wie Focus Online berichtete, arbeiteten die beiden im gleichen Nachtclub, kannten einander also in irgendeiner Form. George Floyd stand außerdem merklich unter Drogeneinfluss und war polizeilich als Schwerkrimineller bekannt, der unter anderem bei einem Einbruch einer Schwangeren eine Pistole an den Bauch drückte und mit Erschießung des Kindes drohte. 
Es wurden mittlerweile alle vier beteiligten Polizisten entlassen, zwei von diesen haben ebenfalls einen (auch erkennbaren) Migrationshintergrund, und der Polizeichef von Minneapolis ist selbst Afroamerikaner. 

Auf Grundlage welcher Indizien man also zu dem Schluss kommt, dass es sich hier eindeutig um ein rassistisches Motiv handelt, ist mir schleierhaft. Es zeigt vielmehr, wie versteift die westliche Linke auf Hautfarbe und ethnische Zugehörigkeit ist. Man kann in dem Vorgehen alles Mögliche erkennen, es kann verschiedene Hintergründe haben, aber das einzige, was man sehen will, ist die Hautfarbe. Der Grund, warum die Tötung als rassistisch eingestuft wird und überall in der Welt blacklivesmatter-“Proteste” entstehen, ist allein das Narrativ, die US-Polizei wäre zutiefst rassistisch und Schwarze wären in den Vereinigten Staaten freiwild. 

Wer ist Schuld an was?

Zunächst zur konkreten Sachlage: George Floyds Tod ereignete sich in Minneapolis, die Stadt ist in den Top 0,5% der US-Städte mit der höchsten Kriminalitätsrate, es kursiert der Spitzname “Murderapolis”. Die Polizei ist also – das kennen wir aus anderen Problemgegenden der USA aber auch Europas – unter besonderem Druck. Fragen Sie mal einen Polizisten in Berlin am 1. Mai nach dem Weg – da müssen Sie aufpassen, dass Sie nicht wegen Blödfragens eingebuchtet werden. Es sind die Gegenden, wo wegen der Verhaftung eines Diebes Menschenmengen entstehen, die die Polizisten angreifen, beschimpfen, filmen und anschließend wegen Polizeigewalt verklagen. Fehlt dann noch der Rückhalt von oben, so wie etwa in Berlin, wo ja jüngst die Unschuldsvermutung für Polizisten in eine Schuldvermutung umgedreht wurde, befinden sich die Beamten in einem absoluten Dilemma. Je nachdem führt das zur präventiven Kapitulation, bestimmte Bezirke werden gemieden, man greift nicht mehr ein, lässt Kriminelle gewähren. Oder eben zu einem neuen Auswuchs der Gewalt, die Polizei kommt dann zu einem Autounfall gleich mit Mannschaftswagen. Ich denke, so ist das auch in Minneapolis gewesen; weswegen kommen sonst gleich mehrere Streifenwagen wegen eines Betrugs von 20€? Auf einem Video, das die Washington Post veröffentlichte, sind die ersten Minuten der Festnahme zu sehen. Floyd scheint sich zu weigern, zum Polizeiwagen zu kommen, die Polizisten reden länger auf ihn ein. Hier soll er sagen, dass er an Klaustrophobie leide und deshalb nicht einsteigen könne.

Die Polizisten waren Beamte des Police Department der Stadt Minneapolis, deren Bürgermeister vom örtlichen Ableger der Demokraten gestellt wird. Von den 13 Sitzen des Stadtrats sind 12 von der DFL (regionaler Ableger der Demokratischen Partei) und einer von den Amerikanischen Grünen besetzt. Die Republikaner oder sonstige “rechte” Parteien sind nicht vertreten. Es erscheint unter diesen Umständen durchaus fragwürdig, inwiefern der sich erst seit drei Jahren im Amt befindliche US-Präsident und seine Partei die Verantwortung für das Verbrechen tragen sollen. Im Gegenteil: Minneapolis ist fest in demokratischer Hand, und auch der Bundesstaat Minnesota hat seit 2011 durchgehend demokratische Gouverneure. 

Das alles soll nicht die Tötung von George Floyd relativieren, im Gegenteil. Denn die Proteste und Gewaltorgien der radikalen Linken, die bisher 14 Tote zur Folge hatten, vernebeln das eigentliche Problem: Den Zustand und die Hilflosigkeit der westlichen Sicherheitskräfte, die dieses Verbrechen zumindest begünstigt haben.

Ist die US-Polizei strukturell rassistisch?

Und dieses Problem ist jedenfalls nicht vorrangig Rassismus. Natürlich gibt es vereinzelte Rassisten und rassistische Verbrechen. Aber ein Verbrechen ist nicht repräsentativ für die 375 Millionen Kontakte, die US-Polizisten jährlich mit Zivilisten haben. 

Seit 2015 sind einigermaßen konstant rund 1/4 der von der US-Polizei erschossenen Personen Schwarze. Das klingt zunächst viel, wenn man bedenkt, dass Afro-Amerikaner lediglich 13% der US-Bevölkerung ausmachen. Allerdings wurden 2018 (das letzte Jahr in dem solche Daten veröffentlicht wurden) 60% der Raubüberfälle und 53% der (bekannten) Morde in den Vereinigten Staaten von Schwarzen begangen.

Laut einer Datenbank der Washington Post, wurden 2019 neun unbewaffnete Schwarze und 19 unbewaffnete Weiße von Polizisten getötet. Das Wallstreet Journal erläutert dazu, dass “unbewaffnet” hier sehr weitläufig definiert wird und auch Leute einschließt, die beispielsweise bei einer Verfolgungsjagd eine geladene Waffe im Auto hatten, diese aber nicht einsetzten. Diese 9 erschossenen unbewaffneten Schwarzen relativieren sich vor allem, wenn man bedenkt, dass 2018 insgesamt 7.407 Schwarze in den USA erschossen wurden, vorrangig von anderen Schwarzen und unterproportional häufig von Weißen. Insgesamt gab es 2018 fast 10 mal so viele Gewaltverbrechen von Schwarzen gegen Weiße, als von Weißen gegen Schwarze. Die Wahrscheinlichkeit – so das Wallstreet Journal – dass ein Polizist von einem Schwarzen erschossen wird, ist 18 1/2 mal höher, als dass ein Polizist einen unbewaffneten Schwarzen erschießt. 

Eine Studie des Justizministeriums zeigte außerdem, dass weiße Polizisten proportional weniger häufig als schwarze oder hispanische Polizisten unbewaffnete schwarze Verdächtige erschießen. Der Harvard Ökonom Roland G. Fryer sowie eine Recherche der National Academy of Sciences konnten keine Anzeichen für eine erhöhte Gefährdung von Schwarzen erkennen, von der Polizei erschossen zu werden. 

Die Massenproteste und Krawallakte, die jetzt in den USA losgebrochen werden, sind nicht in Tatsachen begründet, und die Gewaltorgien entbehren jeglicher Legitimation, aber auch jeder Nachvollziehbarkeit. 

Die moderne Linke separiert die Gesellschaft nach Ethnien

Und nein: Es sind nicht die Schwarzen, die jetzt randalieren. Es sind auch keine Rassenunruhen. Es ist die radikale Linke, die hier zum Mob auf die Straße drängt, der Krawall machen will. Es sind verzogene Antifa-Vorstadtkinder, die ihre Liebe zur Zerstörung entdeckt haben. Sie hoffen, sie können damit Amerika schwächen. Sie sind von der Idee beflügelt, sie wären die weißen, strahlenden Engel, die die geknechteten Schwarzen befreien. Aber das sind sie nicht. Denn für die radikale Linke sind Afroamerikaner keine Bürger, sondern nur unterprivilegierte Opfer, die bevormundet und wie Ochsen vor einen Karren gespannt werden sollen. 

Mit der Liebe zu den Schwarzen ist es auch ganz schnell vorbei, wenn es diese wagen, nicht links zu sein, dann werden gleich Begriffe wie “Verräter” oder “Uncle Tom” in den Raum geworfen. Die neuen Linken versuchen die Gesellschaft nach Ethnien zu separieren, das politische Spektrum rassisch zu ordnen. 

Der Westen hat es geschafft, gleiche Rechte für alle Bürger zu etablieren; es ist die Idee der Aufklärung, Menschen nach ihrem Können und ihren Taten zu bewerten und nicht nach Ihrer Herkunft. Schwarze sind weder Opfer noch Täter, sie sind mündige Bürger. Und jeder, der wirklich etwas für die Gleichberechtigung tun will, der sollte das anerkennen. Der Konflikt, der hier schwelt, ist der Angriff von Chaoten und Extremisten gegen die bürgerliche westliche Gesellschaft, die den Rassismus überwunden hat. Symbolträchtig hier Bilder wie diese: Weiße, linke Demonstranten brüllen schwarze Polizisten an. 

Ich bin der Überzeugung, dass die überwiegende Mehrheit der Afroamerikaner in den USA diese Gewaltausbrüche ablehnt und dass der Mob sein Ziel verfehlt: Die amerikanische Bevölkerung wird sich einen gegen diesen Terror, sie wird stärker denn je zusammen finden und die Werte dieser großartigen freien Nation nach vorne tragen. 

Und gerade in diesem Zusammenhang finde ich die pauschale Kritik an der Polizei so gefährlich. 

Die Polizisten sind nicht das Problem

Der in Deutschland ausufernde Bürokratieapparat, der Sumpf an Verboten und Verordnungen – das alles ist Resultat der Politik und nicht der Wille von Polizei-Folterknechten. Dass die Polizei die teils absurden Corona-Richtlinien mit Maßband durchsetzt, war nicht die Idee der Polizei. Im Gegenteil: Wir leben in einem Rechtsstaat, und so einfach kann den auch die neue Linke nicht aushebeln. Die Polizei ist ein Apparat, der rechtsstaatlichen Normen unterworfen ist, der den Rechtsstaat durchsetzen kann und wird, solange dieser Polizeiapparat nicht unterwandert und geschwächt wird. 

Der Totalitarismus droht doch heute nicht vorrangig durch die Polizei, sondern durch Schlägertrupps der Extremisten. Und zwischen diesen Extremisten und den Bürgern steht – wie im Übrigen auch zum Ende der Weimarer Republik – nur der Apparat des Rechtsstaates. Die moderne Linke schwächt die Polizei in ihren Kernaufgaben systematisch. Schlechte Ausrüstung, keine Rückendeckung, Solidarität mit den Krawallmachern aus der Politik. Wenn die Polizei mit echter Gewalt konfrontiert ist, scheut sie sich zunehmend, Gewalt anzuwenden, da man sofort fürchten muss, wegen Polizeigewalt angezeigt zu werden und man keine Rückendeckung aus der Politik erwarten kann. 

So entsteht eine Spirale aus Chaos und Gewalt. Die Antifa legt mittlerweile Personaldaten von Polizisten offen und verbreitet Plakate mit Fotos von konkreten Beamten, dargestellt wie gesuchte Schwerverbrecher. Gegenden wie die Rigaer Straße oder der Görlitzer Park sind mittlerweile quasi rechtsfreie Gebiete, die Polizei kommt wenn überhaupt nur noch im Großaufgebot. 

Wir müssen die Herrschaft des Rechts verteidigen!

Und das ist gerade für Schwarze in den USA und Einwanderer in Deutschland so gefährlich. Denn wer leidet denn am meisten unter den Problemen in den Problemvierteln? Die weiße, bürgerliche Mittelschicht? Es sind in den Vereinigten Staaten die Schwarzen, die überproportional oft in diesen quasi gesetzesbefreiten Vierteln leben. 

Durch den Druck, der auf den Beamten lastet, werden sie hektischer und ihnen unterlaufen Fehler – zu Ungunsten der Menschen in diesen Vierteln wie George Floyd. Und natürlich: Der Beruf des Polizisten wird so unattraktiv, dass ihn zunehmend nur noch Idealisten oder Gewaltnostalgiker ausüben wollen, es ist kaum noch ein normaler Job. 

Die Folge ist eine selektive Rechtsdurchsetzung. Zwar werden Verstöße gegen die Datenschutzgrundverordnung oder das Tempolimit gnadenlos verfolgt, Steuerhinterzieher für Jahre in den Knast geschickt, gleichzeitig verschließt man aber vor der anderen Kriminalität die Augen. Die Herrschaft des extremistischen Mobs auf der Straße war ein immenser Katalysator für den Zusammenbruch der Demokratie 1933. 

Wer die Freiheit schützen will, der muss sich gleichzeitig dafür einsetzen, die Regulations- und Verbotsspiralen der Politik zu stoppen, die Abwehrrechte gegen den Staat zu stärken, aber auch die noch funktionierenden Teile der rechtsstaatlichen Ordnung zu verteidigen. Das Militär und die Organe der inneren Sicherheit im Westen sind es, die die Demokratie vor dem äußeren und inneren Extremismus bewahren. Nur wenn es gelingt, die politische Gewalt auf den Straßen zu stoppen, das Recht wieder in allen Teilen des Landes gleichermaßen durchzusetzen und das Gewaltmonopol eines demokratischen Rechtsstaates zu erhalten, kann eine freie Zukunft möglich sein. 

19 Antworten

  1. Werner sagt:

    Die Organisation „BLM“ unterteilt die Menschen in Rassen, und ihre Parole „black lives matter“ – „schwarze Leben zählen“, ist gegenüber Asiaten, Weißen…. Arabern… Südamerikanern… Indigenen Menschen zutiefst rassistisch, da sie laut ihrer einseitigen Parole dort nicht nicht erwähnt sind. Offensichtlich sind diese Leben weniger, oder garnichts wert. Das ist eine eindeutige Aussage von BLM. Bei den Deutschen funktioniert schon immer die Nazi-Keule, wer sich öffentlich mit Widerspruch zum „Durchregieren“, Gesetzes- und Vertragsbrüchen zu Wort meldet – egal, als Person in Schlüsselposition (Köhler, Wulff,… Schindler, Maaßen…) oder Partei. Bei Trump als Amerikaner funktioniert die Nazi-Keule zum nicht – da muss man eine andere Keule zum genau gleichen Zweck erschaffen: die Rassistenkeule – und das erleben wir gerade, auch wenn es schon vorher mit den Grenzbefestigungen Versuche in diese Richtun gegeben hat, und noch einige weitere Versuche, ihn politisch abzuschießen. Floyd ist der willkommene Initialzünder. Dabei kann man auch alle anderen Widersacher (endlich) mit dieser Keule züchtigen, ausgrenzen und medial auf Wunsch „erschlagen“ – beruflich, finanziell und privat. Wie der Henker und Scharfrichter im Mittelalter, nur heute ohne Gerichtsurteil, und auf die „modern-perfektionierte“ Art.
    Immer noch das Gleiche mit der gleichen Keule. „Donnerstag 29.01.1998 21:45 Kontraste (ARD) „Die Angst vor dem Euro: Das rechte Spektrum macht mobil…. Die Angst vor dem Euro wird geschürt, um die Bürger ins rechte Lager zu treiben… Ein Gespenst geht um in Deutschland: Der Euro kommt. Dieser Mann schürt die Angst vor der neuen Währung: Bolko Hoffmann, ein Börsenspezialist, macht mit einer bundesweiten Anzeigenkampagne gegen den Euro Front. Kosten der Anzeigenkampagne: über eine Million DM. Die verstärkte Inflation macht uns alle zum Sozialfall, heißt es, und: Maastricht ist ein Versailles ohne Krieg….. die Sieger sind aber die großen Banken und die großen Versicherungen sind sowieso diejenigen, die die deutsche Volkswirtschaft ausplündern.“ Seinen Kampf gegen die Großbanken führt Bolko Hoffmann auch in der rechtskonservativen „Jungen Freiheit“.“
    Und?, hat er Recht gehabt?, oder nicht? War das nur Angstmache? Meine private Rentenversicherung hat durch Null-Zins-Politik jedenfalls immer weniger Wert, und die Krankenversicherung wird immer teurer, weil die auch das Geld nicht mehr gescheit anlegen können.

  2. Carsten Knobloch sagt:

    Die Link betreibt halt Identitätspolitik, weil ihr nichts Anderes einfällt.

  3. Thomas sagt:

    Also eine Sache finde ich persönlich auch komisch. danke, dass du das mit der Tätigkeit der beiden im gleichen Club erwähnt hast. In den deutschen Medien wird das kaum thematisiert. Wird als Zufall abgetan.

    Habe mir das Video noch einmal angeschaut. Das ist schon alles sehr merkwürdig. Also schon das mit angeblich gefälschten Schein und wie die 2 aus dem Laden auf ihn zukommen usw. das alles erscheint mir mit Vorsicht ausgedrückt, inszeniert vor
    Ich bin kein Trump Fan. Doch könnte das nicht inszeniert gewesen sein um ihm die zweite Amtszeit zu verhindern?

  4. Abid Hussain sagt:

    In diesem Text habe ich mehr über die Umstände des Todes von George Floyd erfahren als in allen deutschen Zeitungsartikeln. Besten Dank dafür.

  5. Stefan Spumant sagt:

    Ich bin beeindruckt von diesem guten Beitrag. Sehr gut recherchiert. Mit Fakten aus der USA hinterlegt. Fernab von billigem Trump basching. Mehr davon.

  6. Marc Greiner sagt:

    Für diejenigen, welche Englisch verstehen, hier ein Video, welches ich empfehle:
    https://www.youtube.com/watch?v=q_VJE0e3xLI
    Es gibt keinen systematischen Rassismus, zumindest nicht in der westlichen Welt und vor allem nicht in den USA. Das sind alles Kampfbegriffe wie Klimakatastrophe, Gendergerechtikeit, soziale Gerechtigkeit, BLM (black lives matter) usw. Im Video gut erklärt.

    • Thomas sagt:

      bei Klimakatastrophe und Gendergerechtigkeit wäre ich bei Ihnen. Das sind Kampfbegriffe und ein Hype. Aber es gibt natürlich einen Rassismus in den USA
      der ist nicht zu leugnen.

      Es gibt Afroamerikaner in den USA, die hochgebildet sind und deren Kinder Privatschulen besuchen und selbst diese Amerikaner sagen ihren Kindern, dass sie vorsichtig sein sollten vor der Polizei. Es werden auch Schwarze in den USA von der Polizei angehalten und überprüft und befragt, wenn sie mit teuren Klamotten oder in teuren Autos rumfahren. Das ist natürlich Rassismus. So von wegen,,Die können sich das doch gar nicht leisten, da ist was faul“

      • Marc Greiner sagt:

        Wieso „natürlich“? Doch, ich leugne ihn.

        Ja, man muss vorsichtig sein, immer. Bin ich auch in Amerika und hier. Und falls Sie so unvoreingenommen sind: gehen Sie doch mal in einer Grosstadt Ihrer Wahl in ein sogenanntes Problemviertel. Da sehen Sie von woher der Rassismus kommt. Auf jeden Fall nicht von Weissen.

        • thomas sagt:

          und Sie erkundigen sich bitte was Rassismus bedeutet
          Rassismus ist oft ein sozioökonomisches Phänomen

          ,,gehen Sie doch mal in einer Grosstadt Ihrer Wahl in ein sogenanntes Problemviertel’‘

          ja und? Was hat ein schwarzer Harvard Absolvent oder meinetwegen ein schwarzer Howard-Absolvent (traditionell afroamerikanische Uni) mit einem kriminellen aus den slums zu tun ?

          leute die sich über Ethnien oder Rasse usw. definieren und unterscheiden und alle in eine Schublade packen, könnte man als rassisten nennen.

  7. Coven Berlin sagt:

    Vielen Dank für diesen Beitrag. Der bedauerliche Tod dieses Mannes wird zur Verteufelung der USA instrumentalisiert, die schon seit langem Teil der deutschen Kultur ist und seit der Wahl von Trump immer zugespitzter wird.

  8. thomas sagt:

    ,,Durch den Druck, der auf den Beamten lastet, werden sie hektischer und ihnen unterlaufen Fehler – zu Ungunsten der Menschen in diesen Vierteln wie George Floyd’‘

    welch Unsinn.

    es werden auch Menschen von der Polizei dort ermordet, die hochgebildet sind und in guten Ecken wohnen. Was ist das für eine unsinnige Erklärung?

    und Menschen leben in den Vierteln nicht, weil sie das so toll finden sondern weil sie strukturell unterdrückt werden

    • Raubtierkapitalist sagt:

      thomas schrieb:

      >und Menschen leben in den Vierteln nicht, weil sie das so toll finden sondern weil sie strukturell unterdrückt werden

      Von wem werden jene Menschen strukturell unterdrückt, die in Trailer Parks leben und mehrheitlich Weiße sind? Von reichen Schwarzen?

      „Blame it on Sam, because you live in a ghetto. Blame it on Sam, when you end up in jail. Because he didn’t give you what you wanted for free. So you blame it…“

      • thomas sagt:

        ein sehr gutes Beispiel das mit dem trailerpark wobei dort nur jene leben, die im großen und ganzen faul und ungebildet sind

  9. Christian Speicher sagt:

    Ihr Beitrag ist soweit oberhalb des Niveaus der deutschen Medienlandschaft, dass es wohl nicht mehr lange dauern kann, bis Sie „rechtsextrem“, „unwahr“ oder schlicht verboten werden. Grazie per esistere!

  10. thomas sagt:

    Schade, dass eine Seite die von Freiheit und Meinungsfreiheit spricht, Kommentare die nicht der Filterblase entsprechend sind, blockt und nicht veröffentlicht.

  11. Thomas sagt:

    Es war also kein Rassismus? Unerträglicher Erguss, den man nicht ernst nehmen kann. Hast doch mal Geschichte in der Schule gehabt und kennst die Geschichte des Rassismus in den USA? Dieser Rassismus ist immer noch im Alltag in den USA verankert.

    In der selben Woche, wo Floyd ermordet wurde (schau dir mal das Video an), wurde im Central Park ein schwarzer Mann beleidigt und bedroht, nachdem er eine weisse Frau gebeten hatte, ihren Hund anzuleinen.
    Der Mann rief die Polizei an und sagte gleichzeitig, dass er der Polizei sagen werde, dass er von einer schwarzen Person bedroht werde. Sie betonte das und sagte, dass die Polizei nun wisse, dass er schwarz ist.

    Naja schade. Aber gut was erwartet man von solchen Filterblasen-Seiten, die zwar Meinungsfreiheit in anderen Konstellationen fordern aber in ihrer eigenen Filterblase leben.

    Ich wünsche dir/Ihnen viel Glück im weiteren Leben

    • Werner sagt:

      Wenn politsch-mediale Kampfbegriffe wie „Filterblase“ oder „Populisten“ zum Einsatz kommen, sollte, ja müssen sofort alle Alarmglocken läuten und die rote „Propaganda-Rundumleuchte“ im Gehirn angehen. Damit niemand auf die Idee kommt, dass Parolen wie „der Euro ist Wohlstand für alle“ oder „Scheitert der Euro, dann scheitert Europa“ oder „…Fachkräfte… Menschen geschenkt… wie Gold“, „Wir schaffen das!“, selbst Populismus in Reinstform sind. Mit Framing hat man diese Begriffe im medialen Dauerfeuer synchron den politischen Gegnern zugeordnet, damit man von seinen eigenen Poulisten-Parolen ablenkt. Bei der agierenden Filterblase der Merkel-Medien eine ganz leichte Übung, „Null Probblemo“ ((c) „Alf“ – Nachweis Unten). Damit auch niemand auf die Idee kommt, dass das die größte Filterblase wie in einer Ameisen-Blattlaus-Symbiose (*) ist, weist man wieder die „Filterblase“ den widerborstigen Gegnern zu. Diese Begriffe sind damit medial immer den politischen „Gegnern“ zugewiesen, die „Postenabjäger“, und werden für diese faktisch „besetzt“ gehalten. Immer das Gleiche mit der gleichen Keule. Aktuell kommt noch die „Rassisten“-Keule hinzu. Wobei „Köterrasse“, „Schlampe“ und „Kartoffel“ zulässig sind – gerichtlich bestätigt. Siehe: https://www.reitschuster.de/post/exklusiv-wie-die-regierung-heimlich-medien-finanziert
      (*) Funktionsbeschreibung gerne auf Anfrage.

  12. moneypenny sagt:

    Sehr guter, ernsthafter Artikel, dem ich viele Leser wünsche. Schön, dass Sie wieder Zeit zum Schreiben haben, Air Türkis!

    • thomas sagt:

      der Text ist weder ernsthaft noch gut. Ist genau das, was man erwartet, wenn man auf solchen Seiten ist. Filterblasen-Artikel.
      Ist der romantisierende Blick auf die USA nicht in AchGut-Leitbild verankert ?
      Heisst für mich, egal was für Dinge da passieren, alles ist gut.