Wie Menschen handeln

5 Antworten

  1. Thomas sagt:

    Die Grundlagen einfach und sehr verständlich dargestellt. Und trotzdem hat’s DasLinkeParadox nicht verstanden 😉

  2. DasLinkeParadox sagt:

    Möglich, das ich dich missverstanden habe, aber soll der Artikel auf gar keinen Staat/Steuern hinauslaufen? Das iss mir zu anarcho-radikal.
    Wir brauchen einen schlanken, effizienten, auf seine Kernaufgaben reduzierten und optimierten Staat. „Gar kein Staat“ läuft schnell auf Egoismus, Faustrecht, Tribalismus, Verwahrlosung… hinaus. Wie willste bei purer Freiwilligkeit gewährleisten das unliebsame, aber verdammt noch mal nötige Abgaben erfolgen? Private Wege statt öffentlicher Strassenbau? Private Versicherung statt GesundheitsSYSTEM? Eigenbildung, statt allgemeines Schulwesen? Und was ist mit „unnötigen Kram“ wie Denkmalschutz, Sparten-Kultur-Fördeung, „brotlose“ Wissenschaft, hätten freiwillige Spendengelder Dresden rekonstruiert, wer zahlt für behinderte Kinder, Früh-Invaliden…?
    Ein schlanker Staat mit einen gewissem Recht auf SINNVOLLE Steuern halte ich hingegen für erstrebenswert. So dezentral und liberal wie möglich aber eben so „national“ und „mächtig“ wie nötig. Allerdings mit viel mehr Mitsprache-Recht jedes Bürgers. Brauchen wir wirklich Autobahn XY oder sollen dafür besser Schwimmbäder oder Schulen…. saniert werden? Im letzen Jahr mangelte es hier und dort an diesem und jenem, wollen wir diese Missstände beibehalten, oder sollen wir die Steurabgabe für dieses Ressort anheben? bei Fragen deren DIREKTE Auswirkungen jedem halbwegs informirten Menschen klar sind, sollte das Volk gehörig mitentscheiden. Bei eher abstrakten, auf langfristigen Nutzen angelegeten Projekten halte ich das derzeitige Volk für nicht ausreichend informiert, zu Suppenteller-horizontig. Wie willste Grundlagenforschung die sich erst in 30 Jahren amortisiert oder Kulturgut-Bewahrung schmackhaft machen, wenn gleichzeitig dein örtliches Strassennetz eher ne Moto-Cross-Bahn ist, oder Schwimmbäder wegen Geldmangel geschlossen werden müssen? Ideal wäre ein wahrhaft aufgeklärtes, allseits interessiertes Volk, aber solange das nicht gegeben sollte der Staat unpopuläre, aber nötige Steuern, für „Abstraktes und Langfristiges“ notfalls halt per „zwang“ eintreiben.
    Ein übetrieben schlanker Staat, mit Direkt-Entscheidung auch imm „Abstrakten und Langfristigen“ ist schon fraglich. Ein „gar kein Staat“ aber, ist nur eine andere Form des Totalitarismus! Des Totalitarismus der Faust!

    • Max Roland sagt:

      Kein Apollo-Redakteur verfolgt Anarcho-Gedanken. Keine Angst! Wir folgen dem Ideal des Minimalstaates.

  3. moneypenny sagt:

    Wieder mal sehr schön erklärt, Mr. Wank!
    Allerdings: Herr Schmidt mit Harndrang und Herr Müller auf Metal-Konzert…? 😂 Und was ist mit den Frauen mit Doppelnamen? Und unseren Mitbürgern aus fernen Ländern? Können Sie nicht noch Herrn Özguz einbauen, der zwischen Moschee-Besuch und Bratwurst-Bude schwankt und Frau Grummel-Schmalz mit Blasenschwäche? Vielen Dank!

  1. 20. April 2019

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