Wie eine #Rolex die deutsche Linke zur Selbstzerstörung treibt

9 Antworten

  1. Umverteilungsfanatiker sagt:

    Ist es denn wirklich Sozialneid, wenn ich anprangere, dass die Welt, in der wir leben Menschen beherbergt, die soviel Geld haben, dass sie es nicht einmal ausgeben könnten, selbst wenn sie es wollten, weil sie vorher an Altersschwäche sterben würden und gleichzeitig 800 Millionen Menschen auf diesem Planeten Hunger leiden? Wenn das Sozialneid sein soll und nicht Kritik an den sozialen Verhältnissen, dann will ich fortan lieber ein „Neider“ sein, als mit diesem Scheiß zu leben.

    • karlchen sagt:

      Wir alle müssen mit dem Scheiß leben, dass die Welt ungerecht ist. Die Idee der Umverteilung ist ja nachvollziehbar, aber es funktioniert einfach nicht! Der Wohlstand für alle wächst durch freien Wettbewerb, im Sozialismus verarmen die Menschen.

    • Max Roland sagt:

      Hallo, Danke für den Kommentar. Das ist leider sehr, sehr kurz gedacht. Der Kommentar erinnert mich ein wenig an dieses Brecht-Zitat: „Reicher Mann und armer Mann standen da und sahn sich an. Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich“. Das wird der Kompliziertheit der Frage der Vermögensverteilung aber nicht gerecht. 800 Millionen Menschen auf dem Planeten leiden Hunger? Nehmen wir diese Zahl und stellen ihr einen Milliardär wie Bill Gates gegenüber. Es ist also ungerecht, dass Bill Gates viel, viel Geld hat, während andere Verhungern? Abgesehen davon, dass das impliziert, dass jemand außer Gates ein Recht auf Gates‘ Vermögen hätte, was nicht der Fall ist und nicht der Fall sein darf: Niemand hungert, weil auf der anderen Seite der Welt jemand Reich ist, das ist viel zu kurz und einfach gedacht, lieber Umverteilungsfanatiker . Die Ursachen für Hunger liegen in politischem Missmanagement, Kriegen oder dem lokalen Klima, übrigens auch häufig im Sozialismus (also dem, was ein Umverteilungsfanatiker anstrebt, wenn der Name denn die politische Gesinnung beschreibt.) Im Sozialismus verhungern die Menschen. Siehe Venezuela, siehe Sowjetunion, siehe Nordkorea, siehe China. Bill Gates ist reich geworden, weil er die Welt revolutioniert und das Leben von Millionen Menschen verbessert hat. Ich denke, die Chance, dass auch du einen PC mit Windows benutzt, ist relativ hoch (Oder doch einen teuren Mac?). Bill Gates ist reich geworden, weil millionen Menschen ihm ihr Geld freiwillig gegeben haben, im Tausch gegen einen PC. Was hat das jetzt mit dem Welthunger zu tun? Bill Gates verbessert übrigens mit seiner Stiftung auch das Leben von Menschen in Entwicklungsländern. Du willst ihm jetzt sein Geld wegnehmen und wem geben? Dem Staat, der doch allzu häufig für die Hungersnöte verantwortlich ist? Oder den Menschen, die damit nichts anfangen können, weil Geld nicht essbar ist?

      Diese Gegenüberstellung von Milliardären und hungernden ist auch in sich selbst unschlüssig. Dazu müsste man ein Kollektiveigentum voraussetzen, sprich, dass alles Geld der Welt allen Menschen gehört und sich manche davon unverhältnismäßig viel genommen haben. Das ist absoluter Quatsch. Aber wenn wir davon ausgehen, würde ich den Ball zu dir spielen: Was tust du? Was ist mit deinem Vermögen, was wahrscheinlich größer ist als das der meisten Menschen der Welt? Warum gibst du nichts an die hungernden Menschen in Afrika? Findest du es gerecht, so zu leben, wie du lebst, während andernorts Menschen verhungern? Dieses dumme Spiel kann man mit jedem spielen. Mit mir, mit dir, mit Bill Gates, mit einem Hartz IV Empfänger und mit einem Unternehmer.

      Ich bin dankbar, dass du die Diskussion eröffnet hast, aber du zeigst, dass du nicht verstehst, wie manche Menschen an ihr Geld gekommen sind (Nein, nicht durch „Ausbeutung“) und was die Ursachen für Hunger auf der Welt sind. Umverteilung bringt hier gar nichts, sondern verschärft das Problem eher noch.

  2. Raubtierkapitalist sagt:

    Dieser Shitstorm muss ja schon fast ein Shitnado gewesen sein 😀

    Sawsan Chebli verkündete heute im Bundesrat, dass sie wegen dem (Uhrengate-)Shitstorm ihr Facebook-Profil gelöscht hat.

    Bundesrat: Hate Speech und Gemeinschaftsstandards (ab 48:40min)

  3. Raubtierkapitalist sagt:

    „In ihren drei Jahren im Auswärtigen Amt überwarf Chebli sich mit so ziemlich allen, vom direkten Vorgesetzten bis hin zum Fahrdienst. Der Personalrat war anscheinend mit Beschwerden über sie befasst. Das hing natürlich auch damit zusammen, dass Chebli im biederen Auswärtigen Amt auffiel wie ein Flamingo in der Arktis.

    Chebli trug teure Handtaschen, sie protzte mit ihren Kontakten ins saudische Königshaus (was unter den Diplomaten eher Skepsis als Bewunderung hervorrief), und es machte die Sache auch nicht besser, dass sie in Pressekonferenzen oft unvorbereitet wirkte und auf Nachfragen patzig reagierte. Aber Chebli macht einfach immer weiter, es ging ja auch. 》Sie ist im Grunde unkündbar, und sie weiß das.《, sagt ein ehemaliger Kollege, der sie sehr mag. Ein Rausschmiss Cheblis wäre ja irgendwie auch das Eingeständnis, dass die Integration gescheitert ist.

    […]

    Es gibt eine Geschichte, die über Chebli kursiert: Sie soll als Kind angeblich eine jüdische Mitschülerin gehänselt haben. Darauf angesprochen, bricht Chebli in Tränen aus und läuft weg […].“

    Quelle

    Nicola Abé: Löwenkind. Die junge Staatssekretärin Sawsan Chebli gerät zwischen die Fronten des Nahostkonflikts, Der Spiegel, 29/2018

  4. moneypenny sagt:

    Nein das ist ein Missverständnis – da geht es um Street-Credibilty! Frau Chebli versucht sicherlich nur das Vertrauen einer gewissen diskriminierten Klientel, die auf Rolexe und andere Statussymbole steht, zu gewinnen. Da tun sich Wählerstimmen ohne Ende auf! (Im Ernst: Wen sollen unsere neuen Mitbürger denn sonst wählen? Eine Partei mit “C“ im Namen? Autohassende Ökotanten? Nein nein – Sozialismus und Islam haben sich immer schon ganz gut verstanden!)

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