Warum Waffenverbote nur Kriminellen helfen

Von MARVIN WANK | Im Baden-Würtembergischen Salach haben am 26. Februar 2018 zwei Männer ein Kasino ausgeraubt. Soweit so unspektakulär. Interessant daran ist, dass dieser Raubüberfall nicht der einzige seiner Art ist. Denn eigentlich sollte dieser Artikel von einem Überfall handeln, der sich ganz woanders ereignet hat, nämlich im rheinischen Bönen.
Bei der Recherche bin ich auf eine ganze Reihe Überfälle mit folgender Gemeinsamkeit gestoßen: die Täter waren mit illegalen Schusswaffen bewaffnet und raubten den schutzlosen Besitzer schneller aus, als die Polizei anrücken konnte. Es scheint zunächst erschreckend, dass so etwas in Deutschland passieren kann, haben wir doch so scharfe Waffengesetze!
Doch hier bewahrheitet sich, was Waffenbefürworter seit Jahren predigen: Kriminelle scheren sich einen feuchten Dreck um Waffengesetze. Das BKA schätzt, dass es bis zu 20 Millionen illegale Waffen in Deutschland gibt. Natürlich kommt es da immer wieder zu bewaffneten Überfällen.
Die Leidtragenden sind ehrlich, gesetzestreue Bürger. Die Polizei empfiehlt im Falle eines bewaffneten Überfalls, man solle auf keine Fall den Helden spielen und warten, bis die Polizei kommt. Warten bis die Polizei kommt? Bis dahin ist jeder Dieb schon über alle Berge, mitsamt der Beute.
Das einzige, was bewaffnete Kriminelle stoppen kann, sind wehrhafte Bürger. Solange diese aber entwaffnet bleiben, werden solche Überfälle immer wieder stattfinden. Es ist Zeit, diese sinnlose Verbotspolitik aufzugeben; Ein freier Mensch trägt Waffen!

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