Warum Privatschulen?

Von MAX ROLAND | „Jedes zehnte Kind in Deutschland geht auf eine Privatschule“. Diese Zahl dürfte bei den Linken den Gleichmacherei-Reflex hervorrufen, schnell alle Privatschulen verbieten, damit bloß alle auf die staatlichen Schulen gehen und somit die gepriesene Gleichheit hergestellt ist. Aber ich stell mal die Frage: Warum? Warum schicken so viele deutsche ihre Kinder auf eine Privatschule, wo sie doch dort extra zahlen müssen?

Die Antwort ist ganz einfach: Eltern wollen das beste für ihr Kind. Und das beste sind die staatlichen Schulen höchstens in Bayern. In Städten wie Berlin, Bremen, Dortmund und vielen weiteren sieht es oft relativ schlecht aus: Schulen fallen fast in sich zusammen, der Schimmel hängt an der Decke und regelmäßig fällt der Unterricht aus. Die Mitschüler sind teilweise überwiegend Ausländer, die in Städten wie Berlin auch Gewalt und einen anderen Umgangston mitbringen. Man kann Eltern, die sich nach dem Ausländeranteil einer Schule erkundigen, Rassisten, Fremdenfeinde und so weiter nennen, aber am Ende sind es Eltern, die das Beste für ihre Kinder wollen.

Um das ganze mal mit einer persönlichen Geschichte näherzubringen: In Bremerhaven leben Verwandte von mir. Alle Freunde ihres Sohnes gingen nach der Grundschule auf ein privates Gymnasium. Sie sagten sich, dass ihr Sohn aber auf eine staatliche Schule sollte, weil diese „näher am echten Leben“ ist. Nach zwei Wochen wechselte er auf die Privatschule: Er, der blonde Deutsche, war von den arabischen Mitschülern als „scheiß Deutscher“ beschimpft, bespuckt und geschlagen worden. Diese Geschichten häufen sich. Diese Geschichten sind der Grund dafür, dass Eltern die Privatschule vorziehen.

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