US-Wahl 2020: Ein kurzer Blick auf die Wirtschaft

Von Glenn Antoine | Am 3. November wählen die Amerikaner ihren Präsidenten. Wird Trump erneut für vier Jahre ins Oval Office gewählt oder gewinnen diesmal die Demokraten mit Joe Biden?

Wir schreiben den Januar 2020. Trump hat sehr gute Umfragewerte, kein Wunder, immerhin ist er – anders als die deutschen Mainstreammedien berichtet – in Amerika nicht unbeliebt. Doch die Corona-Pandemie hat Spuren hinterlassen. Laut der neusten Umfragen liegt der designierte Präsidentschaftskandidat Biden vorne. Laut einer Umfrage von RCP liegt Biden im Juli mit 49% vor Trump mit 40%. Wieviel man darauf geben kann, weiß ich nicht. Vielleicht gewinnt auch Hillary, die hat ja schließlich eine Gewinnwahrscheinlichkeit von 96%. 

Trump ist der 45. Präsident der Vereinigten Staaten und hat eine Reihe von Reformen durch geführt. Er gilt als der „Liebling der Börse“. Unter keinem anderen Präsidenten wurde die ominöse Schere zwischen Arm und Reich so groß wie unter Trump – allerdings sank die Arbeitslosenquote auch auf ein „record low“. 
Trump drohte immer damit, es gäbe einen großen Crash, falls die Demokraten die Wahl gewinnen würden. Bei Sanders oder Warren wäre dies durchaus nicht unwahrscheinlich, bei Biden weiß man es nicht so genau, er ist immerhin kein Sozialist. Dennoch zeichnet sich langsam ein düsteres Bild an den Börsen. Man erwartet, unter einem Demokraten, dass Marktregulierungen wieder implementiert werden. 

Durch Corona sind viele Unternehmen in Amerika belastet. Durch Trumps Steuererleichterungen florierte  die Wirtschaft und das ist gerade jetzt essenziell. Jedoch möchte Biden diese Steuersenkungen rückgängig machen, ein gravierender Fehler.

Bidens Wirtschaftspolitik wäre gerade jetzt fatal

Trump kann im Gegenzug wirtschaftspolitisch im Wahlkampf punkten. In Deutschland wird er als schlechter Präsident diffamiert, jedoch sieht es in der Realität ganz anders aus. Trump steht für Steuerentlastungen und Wirtschaftswachstum. Biden hingegen steht für höhere Steuern, weitere Regulierung, Ausweitung des staatlichen Gesundheitswesens und radikale Maßnahmen gegen den Klimawandel. Er erfüllt somit das Modell des trump’schen Gegenspielers. Die Körperschaftsteuer soll von derzeit 21% wieder auf 28% erhöht werden, für Privathaushalte ergäbe sich wieder eine Steuererhöhung für Einkommen ab 400.000$ von derzeit 37% auf 39,6 %.
Nun wofür werden die neuen Steuern unter Biden ausgegeben? Sinnvoll wäre der Abbau der Schulden. Jedoch plant Biden damit etwas ganz anderes: Er möchte den Sozialstaat stärken. Doch nicht nur das plant Biden: Neben der Implementierung des Mindestlohns, soll Amerika decarbonisiert werden, koste es was es wolle. Man könnte fast denken, dass Biden der amerikanische Habeck ist, der während des Lockdowns neue Heizungen gefordert hat.

Bidens Wirtschaftspolitik wäre gerade in der jetzigen Zeit ein fataler Fehler. Regulierungen, klimaradikale Maßnahme und ein dicker Sozialstaat bringen enorme Kosten mit sich, diese Last wird letztlich vom privaten Sektor entweder direkt oder indirekt über höhere Steuern getragen werden müssen. 

 

2 Antworten

  1. Marc sagt:

    Biden steht auch für „China“ und „Iran“. Mindestens. D.h. er würde diese Staaten wieder hofieren. Aber ich glaube, Biden ist ein Trojanisches Pferd, welches nach der Wahl nach kurzer Zeit zurücktreten würde. Er ist wirklich nicht mehr auf der Höhe. Ich denke, man muss das Augenmerk auf den, wahrscheinlicher, die Vize-Kandidatin richten. Die Dems sind ins radikal-linke Lager abgerutscht. Trump 2020! Übrigens: Aus Überzeugung:)

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