Untergetauchter G20-Steineschmeißer wird verhaftet und sofort wieder freigelassen

Von AIR TUERKIS | Beim Krawallgipfel namens „G20“ im vergangenen Jahr wurde Kevin D. beim Pflastersteineschmeißen fotografiert und in der „BILD“ abgedruckt. Eine relativ eindeutige Sache. Im daraufhin anrollenden Strafverfahren blieb er zunächst auf freiem Fuß. Dann tauchte er unter, womit er (zumindest nach meiner Rechtsauffassung) seine Schuld gestand. Nachdem sein eigener Vater seinen Aufenthaltsort an die Polizei weitergab, wurde er aufgespürt und verhaftet – doch am selben Tag wieder auf freien Fuß gesetzt: mangelnder Haftgrund. Wenn man also Pflastersteine, die bei Treffern töten können, durch die Hamburger Innenstadt in Richtung Polizei schmeißt, brennende Barrikaden als Schutz verwendet und sich dann der rechtsstaatlichen Verfolgung entziehen will, hat man hierzulande so etwas wie eine Ordnungswidrigkeit begangen.

Über ein halbes Jahr ist seit G20 vergangen – von ernsthaften Konsequenzen keine Spur. Am vergangenen Wochenende hat die Antifa bspw. wieder eine friedliche Demonstration gewaltsam blockiert. Die Polizei, deren Befehlshaber mit den Organisatoren des Krawalls in eine Partei geht, lässt sie gewähren und empfiehlt die friedliche Demo aufzulösen. Den Gewalttätern werden die Straßen überlassen – aber Gnade dir Gott, wenn du im Halteverbot stehst.

Das letzte Mal, als die Straßen den Schlägertrupps überlassen wurden, ging es nicht so gut aus…

 


P.S.: Keinen Artikel mehr verpassen? Dann Abonniere unseren WhatsApp-Newsletter! HIER klicken und im sich öffnenden Chat „Start“ schreiben.