Und er war es doch

Von MAXI ZIMMER | Ob Syrien, Ukraine, Georgien: die unzähligen Putin Fans und Kreml Apologeten im Westen wissen in jedem Fall eine Sache.
“Putin war es nicht“.
Wie ein Heiliger wird der vielleicht mächtigste Mann der Welt verheert, Kritik gegen ihn wird als CIA gesteuerte Nato Propaganda abgetan.
Unmöglich ist es, diesen beinahe perfekten Präsidenten zu kritisieren, setzt man sich doch immer dem Verdacht aus, ein Agent der bösen USA zu sein.
Denn im Hintergrund sind die an allem schuld.
Wenn ihr nervigen Putin Kritiker schon ein Feindbild braucht, dann wenigstens das richtige!
So wird nun also Russland, der Kreml und der hochgeschätzte Wladimir Wladimirowitsch Putin vor jedem kritischen Ton abgeschirmt.
So war es auch beim Fall der abgeschossenen Boeing MH-17, deren Abschuss durch eine Rakete aus dem Donezk Gebiet 2014 knapp 300 Tote forderte.
Bevor überhaupt irgendwas bekannt war wusste man, egal ob bei KenFM, den Nachdenkseiten, der NeoPresse oder Compact eine Sache:
Der Russe wars nicht!
Und jeder der was anderes auch nur vermutet, oder anhand von Indizien argumentiert muss sofort als unglaubwürdiger Nato Strichjunge (um es in den Worten von Dieter Dehm zu sagen) gebranntmarkt werden.
Auch die Hofblätter des Kremls Sputnik News und Russia Today führen seit 4 Jahren eine anhaltende Propaganda Offensive, die ein für alle mal jeden Zweifel an Russlands absoluter Unschuld aus der Welt schaffen soll.
Wie schrieb der, sich selbst als “Putinversteher“ bezeichnende Mathias Bröckers doch eins?
“Wir sind die Guten“.
Auch wenn man damals versuchte, mit dieser Aussage dem Westen einen Spiegel seiner (zugegeben existenten) Doppelmoral vor zu halten, kann man den “Putinverstehern“ dieser Welt genau so vorwerfen, sich selbst bzw. den eigenen Daddy Putin als die Fackel des Guten auf der politische Weltbühne einmeisseln zu wollen.
Jedenfalls hat nun ein internationales Ermittlerteam bestätigt, dass es eine russische BUK-Rakete war.
Auch konkretes wurde in den Berichten bereits genannt, so war z.B. von einem 51-jährigen russischen Offizier die Rede, der vor dem Abschuss vom russischen Militärgeheimdienst in die Ostukraine geschleust worden ist, und dort wohl eine führende Position inne hatte.
Das Pfeifkonzert der treuen Kremlfreunde hier im Westen ist schon genau so vorherzusehen, wie die Leugnung jeglicher Schuld seitens der Russen.
Das alte Spiel geht weiter, Russland wars nicht, Ken Jebsen ist sich dessen sicher, und Amerika ist schuld.

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