U-Haft für 14-Jährigen: Wenn Kinder Kindern mit dem Tod drohen

Von Karl Dramm | Es klingt fast, wie ein schlechter Witz, aber es ist die bittere Wahrheit: Im Münchner Westbad drohte ein 14-jähriger Junge seiner 13-jährigen Freundin mit dem Tode – weil sie seine Forderung nach Oralverkehr ablehnt.

Derartige Situationen sind in deutschen Schwimmbädern leider an der Tagesordnung, dennoch wird eine Meldung schlimmer als die Vorherige. Rudelbildung, Massenschlägerei und jetzt Morddrohungen. Unsere Schwimmbäder gleichem langsam einem rechtsfreien, unzivilisierten Raum, wo Tugenden wie Respekt, oder auch Einfachste wie Benehmen nicht mehr zu finden sind.

Der Junge mit irakischen Wurzeln sitzt in U-Haft. Aber weshalb? Während er, ein Freund und das weibliche Opfer das Pasinger Westbad besuchten, forderte er in einer Umkleide das Mädchen zu sexuellen Handlungen auf. Als wäre das nicht bereits zu viel des Guten, setzte der Junge noch einen drauf: er begrabschte sie und schlug ihr ins Gesicht. Zu guter Letzt drohte er mit dem Tod.

Somit stehen bisher nicht wenige Anklagepunkte im Raum: Neben  Körperverletzung drohen dem Iraker ebenfalls Strafen wegen Bedrohung und Nötigung. Selbst nach Jugendstrafrecht dürften diese Handlungen für einen kleinen Jugendvollzug reichen.

Dennoch ist der Aufschrei groß: „Es geht nicht um seine Nationalität!“, „Wir wissen nicht, wie es dem Jungen psychisch geht!“, und „Wer den Jungen auf seine Nationalität reduziert, ist ein Nazi!“ sind die standardgemäßen Reaktionen auf den völlig belanglosen Ausraster eines pubertierenden Jungen. 

Fragt man sich leider nur, warum die Nationalität in einigen Fällen doch eine Rolle spielen sollte: so sind der Großteil der polizeiwürdigen Delikte in Schwimmbädern angefachte Straftaten von Menschen mit Migrationshintergrund. Das Freibad Kehl dürfte dort für viele ein Stichwort sein.

Man darf  nicht zulassen, dass ein öffentlicher Ort, wie ein Freibad oder Schwimmbad zur Gefahr von Leib und Leben wird, nur weil einige pubertierende Macker denken, die große Freiheit ausnutzen zu können, um Mädchen zu bespannen, auszunutzen oder gar zu nötigen.

Der Junge muss eine harte Strafe bekommen, Schwimmbäder müssen besser vor solchen Schandtaten geschützt werden, sonst wird aus dem nahezu rechtsfreien Raum am Ende noch ein autonomes Gebiet, wo das Gesetz des Stärkeren, nicht das der Bundesrepublik gilt! Perso-Kontrollen in Freibädern sind kein Zustand – aber leider Realität. 

Nur mal so gefragt: Was sagen eigentlich die ganzen Neu-Feministinnen zu dieser Tat? Ach, nichts? Dacht ich mir. Sind wohl zu sehr damit beschäftigt, aus Studentenwerk „Studierendenwerk“ zu machen. 

2 Antworten

  1. Thomas Jacobs sagt:

    Man möge gedanklich die Gegenprobe machen: Ein vierzehnjähriger Neonazi deutscher Abstammung schlägt eine dreizehnjährige Migrantin im Schwimmbad ins Gesicht und fordert sie zum Oralverkehr auf oder zwingt sie sogar dazu. Wie würde wohl die hypermoralisch-rot-grüne Community reagieren???? Wahrscheinlich so: „Verurteilt den armen Jungen nicht! Wir wissen doch nicht, welche Kindheit und traumatischen Erfahrungen er gemacht hatte. Er ist bestimmt Opfer schlimmer, rechtsextremistischer Verhältnisse für die er selbst nicht verantwortlich ist! Seine Tat ist furchtbar, ja, aber wir dürfen sie nicht instrumentalisieren! Nicht alle Rechten sind so! Wir müssen auch verzeihen lernen!“ Quod erit demonstrandum!!!????