Trumps Wirtschaftspolitik: Bilanz des Erfolges

Von MAX ROLAND | Trump hat nicht, wie seine Kritiker groß prophezeit hatten, die Weltwirtschaft vor die Wand gefahren. Stattdessen gewinnen die USA wie seit Jahren nicht mehr – und die einzigen Verlierer sind die wirklichen Manipulatoren auf dem globalen Markt.

 

Trump versprach seinen Anhängern, zu gewinnen: Und liefert wie kaum ein Politiker seit langem. Seinen Gegnern dürften bald die Argumente gegen seine Politik ausgehen.

 

Wer erinnert sich noch an Trumps Amtsantritt? Es hieß, seine Wirtschaftspolitik wäre kurzsichtig und würde nicht nur die USA, sondern sogar die ganze Weltwirtschaft ins straucheln bringen. Apokalyptische Szenarien wurden gezeichnet, vom dummen Donald, der nicht weiß, was er tut, die Präsidentschaft für eine Reality-Show und die USA für ein Unternehmen halten würde.

Nächsten Monat ist es zwei Jahre her, dass Trump die Präsidentschaftswahl gewann und die ganze Welt in Schock versetzte. Seine Kritiker bezeichnen ihn weiter als instabilen Verrückten, als Gefahr. Über die Wirtschaft sprechen sie mittlerweile nicht mehr: Denn was Trump in c.a. eineinhalb Jahren dort geleistet hat, ist Bemerkenswert. Trumps Politik der „Strafzölle“ hat weder den Welthandel geschwächt, noch Europas Wirtschaft vernichtet. Die US-Wirtschaft profitiert von den Zöllen: Der einzige wirkliche Verlierer heißt China. Das Land, welches den Markt mit staatlich massiv subventionierten Gütern verzerrt und der einzige wirklich „böse“ in dieser Gleichung ist, wird von den berechtigten Maßnahmen Trumps getroffen und leidet. Trump ist auch nach wie vor kein Protektionist, wie man uns hierzulande nach wie vor weismachen will: Das Freihandelsabkommen NAFTA, welches direkt nach Trumps Amtsantritt auf der Abschussliste stand, ist inzwischen nachverhandelt und erneuert worden: Und Amerika profitiert. Die Verbesserungen kommen, im Gegensatz zu der Situation in Deutschland,  bei den Leuten auch an: Die Arbeitslosenquote sinkt jetzt schon stärker als in der Amtszeit von Barack Obama. Die Arbeitslosenquote war zuletzt vor der Mondlandung so niedrig wie unter Trump. Auch die Steuersenkungen Trumps, die „bösen Geschenke an die Superreichen“, wie seine Gegner sagen, waren perfekt getimed: Und jetzt profitiert insbesondere der Mittelstand. Die Steuersenkungen fielen mit der Erhöhung des Leitzinses und der Drosselung der Inflation durch die US-Notenbank zusammen, und so war die Steuersenkung ein Konjunkturprogramm für die ganze Nation: „Trickle Down“ funktioniert, und das entgegen der Voraussagen der Medien in Deutschland und den USA, entgegen der linken Establishment-Politiker auf beiden Seiten des Atlantiks, die doch bei der Ankündigung der Steuersenkungen den Kopf schüttelten und den vermeintlich „doofen Donald“ auslachten. Nun, das Lachen dürfte insbesondere den US-Demokraten gehörig vergangen sein: Wenn Trumps Präsidentschaft so weitergeht, was soll dann ihr Hauptslogan, ihr Frontalangriff gegen den Amtsinhaber sein? „Wählt ihn ab, er ist zu erfolgreich?“

Um diese Erfolgsbilanz zusammenzufassen, hat Trump selbst schon 2016 die besten Worte gefunden: „Wir werden wieder anfangen, zu gewinnen. Wir werden so viel gewinnen (…) dass ihr vielleicht sogar Müde werdet, zu gewinnen!“