Trump lässt wieder Konsequenzen spüren

Von ERIK SNIPER | Trump musste nun wieder Sanktionen sprechen lassen. Es trifft die Türkei, die seit Oktober 2016 den US-amerikanischen Pastor Andrew Brunson im Gefängnis halten. Brunson lebte mit seiner Familie seit über 20 Jahren in der Türkei. Trump verhängte an den türkischen Justizminister und den Innenminister. Die Vermögen der beiden, die sie in den USA horten, werden eingefroren, kein US-Bürger darf Geschäfte mit ihnen machen. Begründet werden die Maßnahmen mit der „unfairen und ungerechtfertigten Verfolgung“ des „Opfers Brunson“. Ankara droht mit Gegenmaßnahmen, dort hatte man zuerst vorgeschlagen, den in den USA lebenden Geistlichen Gülen, den Erdogan für den Putschversuch 2016 verantwortlich macht, „auszutauschen“. US-Außenminister Pompeo sagte, die Maßnahmen seien „angemessen“, er erklärte, dass die türkische Regierung sich geweigert hätte, den Pastor freizulassen. Sowohl Trump als auch der Vizepräsident Pence hatten schon in der Vergangenheit mit Konsequenzen gedroht. Zu einer Reaktion aus Ankara kam es nie. Brunson werden Spionage und Verbindungen zur PKK vorgeworfen, ein Vorwurf, der schon oft benutzt wurde um in der Türkei unliebsame Personen mundtot zu machen. Außer Brunson werden noch zahlreiche Mitarbeiter der NASA und der amerikanischen Botschaft festgehalten. Die US-Regierung bezeichnete diese Personen als „Geiseln“. Das Verhalten Erdogans zeigt seine faschistischen Ambitionen Mal wieder offen. Er nimmt Personen anderer Länder gefangen und erpresst Regierungen. Nicht anders, als Hitler es tat. Trump muss jetzt konsequent handeln, frei nach dem Motto „Mit Terroristen verhandelt man nicht“. Denn nichts anderes ist Erdogan.

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