Studentischer Widerstand in Ehren

Von MAX ZIMMER | Lange vor den 68ern, der Pazifismus und Sozialismus Bewegung und den dekadente Erscheinungen einer verbildeten Generation linker Intellektueller und “Kapitalismus Kritiker“ gab es in Deutschland einen viel kleineren Kreis wirklicher Freiheitskämpfer innerhalb der Universitäten, die sich einem echten Regime gegenüberstellten- und dafür Opfer brachten.

Einer dieser wenigen Helden des wohl dunkelsten Kapitels der deutschen Geschichte wäre vor ein paar Tagen (22. September) 100 Jahre alt geworden.
Sein Name ist Hans Scholl, und seine Studentengruppe “Weiße Rose“ steht symbolisch für den Widerstand im Deutschland der 30er und 40er Jahre.

Hans Scholl, seine Schwester Sophie Scholl und Alexander Schmorell gründeten 1943 eine studentische Widerstandsgruppe, die in Zeiten größtmöglicher Repressalien friedlichen Widerstand gegen das leistete, was als eines der größten Verbrecherregime in die Geschichte einging.
Für das Verteilen von Flublättern wurden sie vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt, und alle samt hingerichtet.

Auch heute noch ist diesem- ohne jeden Pathos- heldenhaften Einsatz für die Freiheit zu Gedenken.
Vor allem für die Schüler- und Studentengeneration sollten Menschen wie Hans Scholl ein Vorbild an wirklichem Freiheitskampf sein.
Wir leben in Zeiten, die sich ein Hans Scholl wohl in seinen kühnsten Träumen nicht hat ausmalen können:
Demokratie, Meinungsfreiheit, Pluralismus und Wohlstand, dazu Frieden.
Aber an den Universitäten unserer Republik sorgt man sich nicht etwa darum, unsere Freiheit zu verteidigen oder auszubauen, stattdessen setzen sich queere Feministen mit Genderstudies auseinander, demonstrieren gegen den Kapitalismus oder gegen die Meinungsfreiheit selbst.
Eigentlich sollte an jeder Uni in Deutschland ein Monument der weißen Rose stehen, mit den letzten Worten von Hans Scholl eingemeißelt:
“Es lebe die Freiheit“.
Ein Zeugnis wahrer Widerstandsbereitschaft und vielleicht eine Möglichkeit, den Fokus und die Wahrnehmung der heutigen Generation Demokratie verwöhnter Gutmenschen (wohlgemerkt: nicht gute Menschen) wieder auf etwas von wahrer Bedeutung zu richten.

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