Sie sind raus!

Von ADRIÁN | Es ist geschafft. Großbritannien ist das erste Land, das sich aus den Ketten der EU befreien wird. Gestern stimmten alle Mitgliedstaaten dem Austrittsvertrag zu.
Doch wie geht es jetzt weiter? Zunächst gibt es eine Übergangsphase bis 2020. In dieser Zeit muss Großbritannien weiter in den EU-Haushalt einzahlen – allerdings ohne Stimmrecht. Auch an die Regeln der EU muss sich das Land bis 2020 halten. In der Übergangsphase wollen die Vertragspartner über ein Freihandelsabkommen beraten. Falls diese Verhandlungen scheitern, tritt eine Auffanglösung (Backstop) in Kraft, was bedeutet, dass die Übergangsphase verlängert wird.
Aber noch ist nicht alles geschafft. Zwei Wahlen stehen noch bevor: im britischen Unterhaus und im EU-Parlament. Vor allem im Unterhaus ist es nicht sicher, ob sich eine Mehrheit findet. Denn viele Vorkämpfer des Brexit, sowohl Mitglieder der Conservatives als auch der Nordirischen Partei DUP sind gegen diesen Backstop, denn sie wollen keine Zollunion.
45 Milliarden müssen die Briten quasi als Strafe zahlen, dass sie es wagen, aus der EU auszutreten. Dennoch ist es ein deutliches Signal gegen die Allmacht aus Brüssel und Straßburg: die Briten lassen sich nicht alles gefallen. Es ist das erste Land, das sich gegen die unzähligen Verordnungen, Bestimmungen und Regulierungen stellt. Es ist das erste Land, was sich gegen Scheindemokratie und Eurokraten stellt, die die EU noch vertiefen und in einen Superstaat verwandeln wollen.

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1 Antwort

  1. dobby sagt:

    Finite Incantatem!

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