Schulstreik: Hüpfen gegen die Erderwärmung

Von KARL DRAMM | Der 14. Dezember hatte es schulmäßig vollstens in sich. Anstatt dass die Schüler pünktlich zum Klingeln in den Klassenzimmern saßen, gingen Schüler in ganz Deutschland auf die Straße um auf sich aufmerksam zu machen. Ihr Ziel: Die Politik soll sie erhören.
Zum Beispiel in Berlin haben sich am Freitag ganze 300 Schüler vor das Reichstagsgebäude begeben um ihren Schulstreik direkt vor Deutschlands Repräsentanten zu demonstrieren. „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“. Ein Spruch der von einem Dreijährigen stammen könnte und ein Demonstrationsziel, was hätte nicht doppelmoralischer sein können. Bei Temperaturen im guten Minusbereich hüpften die Schüler gegen die Erderwärmung und den Klimawandel. Ihrer Meinung nach tut die Politik zu wenig gegen den Klimawandel. In Köln, Hamburg, Kiel und zehn weiteren Städten in Deutschland konnte man das Spektakel der Öko-Kinder beobachten. Draußen zu protestieren sei laut einem Schüler wichtiger als die Bildung, die der Staat ihm schenke. Initiator in Berlin war der 15-Jährige Karl aus einer Wilmersdorfer Waldorfschule – mehr muss man nicht sagen.
Doch was war die konkrete Forderung der wagemutigen Schüler, die mit ihrer tollkühnen Aktion das Leben von bald fast acht Milliarden Menschen gerettet haben?
Der sofortige Kohleausstieg, die Politik orientiere sich schon viel zu lange am älteren Teil der Bevölkerung!
Vorbild der kleinen Helden ist eine 15-Jährige Schwedin, die nicht mehr zusehen wollte, dass der Schnee in ihrem Land schmilzt. Seit Monaten begibt sich diese Ausreißerin Freitags nicht mehr in die Schule und protestiert stattdessen für den Klimaschutz.

Doch wer denkt, nur die deutschen Kinder lassen sich in die linke oder bessser gesagt grüne Ecke des Schulhofes drängen, der liegt mehr als nur falsch: Seit mehreren Wochen befällt der Bazillus Grünerus auch andere Länder wie England, das sowieso schon demonstrierfreudige Frankreich, die Niederlande und sogar die USA.

8 Antworten

  1. Luna Rothenburh sagt:

    Ich finde , dass dieser Artikel die Schüler in ein äußerst schlechtes Licht stellt. Was sie tun ist lobenswert und sie haben es auf gar keinen Fall verdient, dass man so einen herablassend Artikel über sie schreibt!

  2. Alter Mann sagt:

    1968, das waren noch Zeiten. Da wollten wir die Revolution. Unter den Talaren der Muff von 1000 Jahren. Heute sind wir die alten weißen Männer und die Enkel zeigen uns den Mittelfinger. Nix mit Revolte, nix mit Fortschritt.
    Ihr müsst euren Weg und euer Ziel selber finden.

  3. karlchen sagt:

    Irre. Laufen für Flüchtlinge, Hüpfen für das Klima – was kommt als nächstes? Kiffen für den Frieden? Obwohl das wird ja in den Pausen schon gemacht…

  1. 23. Januar 2019

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