Saskia Esken: Wer »Sozialismus« negativ verwendet, hat keine Ahnung?

Von Air Türkis | Saskia Esken ist zusammen mit Norbert Walter-Borjans Kandidatin für den SPD-Parteivorsitz. Die beiden sind neben dem Team von Olaf Scholz die letzten verbliebenen Kandidaten und gelten als Parteilinke.

Frau Esken legt jetzt so richtig los. Auf Twitter äußert sie sich wie folgt:

In der Woche in der überall Feierlichkeiten zu 30 Jahren Mauerfall abgehalten werden, ein starkes Stück. Albert Einstein wird folgendes Zitat zugeschrieben, das eigentlich alles sagt:

Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.

In den Kommentaren brach eine Diskussion aus und die üblichen Floskeln zur „neoliberalen“ Agenda 2010 fielen rege. Und da haut Sozi-Saskia den nächsten raus:

Und sie hat natürlich vollkommen recht. Wenn Sie das anders sehen, liegt das übrigens nur daran, dass Sie in Staatsbürgerkunde nicht richtig aufgepasst und den wissenschaftlichen Sozialismus nicht verstanden haben. Schließlich sind die Ideen des Marxismus so mächtig, weil sie wahr sind.

Ich könnte jetzt irgendwelche Sätze über Grabrotationen bekannter alter ehrwürdiger Sozialdemokraten verlieren, aber die haben sich schon längst zum Mittelpunkt der Erde durchgeschraubt.

1 Antwort

  1. moneypenny sagt:

    Wer von „demokratischem Sozialismus“ redet, glaubt auch an vegetarische Löwen und trockenen Regen. Das ist ein Oxymoron, liebe Schüler (wie Ihr bestimmt wisst).

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