„Sanctuary Cities“ und illegale Migranten: Trump schlägt die Demokraten mit Bravour

Von EVA GOLDERBIET | US-Präsident Donald Trump hat ein neues Meisterstück hervorgebracht: Weil die „Democrats“  einfachere Abschiebungen von illegalen Migranten vehindern wollen, hat Trump vorgeschlagen, alle illegalen Migranten  in die Städte der Demokraten zu bringen, aus denen nicht abgeschoben wird („Sanctuary Cities“). Er twitterte zudem, dass diese Idee eigentlich die Demokraten freuen sollte, da diese ja so gerne alle Migranten mit offenen Armen begegnen. Trump hat in´s Schwarze getroffen: sofort schlug ihm eine große Hasswelle der Opposition entgegen, unter anderem von Nancy Pelosi, der Chefin der Demokraten im Repräsentantenhaus, der amerikanischen Kathrin Göring-Eckardt. Sie bezeichnete Trumps Forderung als „grausam“ und warf ihm „abscheuliche Instrumentalisierung kleiner Kinder zur Dämonisierung von Migranten“ vor. Ein weiterer Tweet des Präsidenten kontert diese unüberlegte Aussage ungemein: „Wenn die radikalen linken Demokraten die illegalen Migranten plötzlich nicht mehr in ihren „Sanctuary Cities“ haben wollen (keine offenen Arme mehr), warum sollte dann von anderen erwartet werden, sie in ihren Gemeinden aufzunehmen?“

Trump hat die Demokraten vorgeführt: Viele von Demokraten regierte Städte verweigern Abschiebungen, die Demokraten haben kein Problem mit illegaler Einwanderung. Doch nun lehnen Sie Trumps Vorschlag ab: Er hat mit diesem Vorschlag die Demokraten mit deren Heuchelei fast schon brutal bloßgestellt, ohne dass die meisten von ihnen das überhaupt gemerkt haben. Obwohl er diesen Vorschlag auch ernst meint, hat dieser einen wunderbaren sarkastischen Hintergrund- selten gelingt es einem Politiker, auf diese indirekte Art den Gegner zu blamieren. 

Wieder wurde ihm Fremdenfeindlichkeit vorgeworfen. Dabei machte er in seinem Tweet, der an die illegalen Migranten gerichtet war, Folgendes deutlich: „Go home and come to our country legally and trough a system of Merit!“ Trump fordert demnach lediglich eine legale und kontrollierte Einwanderung und hat nicht vor, die Grenzen komplett zu schließen. Warum so viele Menschen diese Selbstverständlichkeit nicht begreifen und die Aussagen Trumps diffamieren, bleibt für mich ein Rätsel.

Ich begegne dem äußerst guten Vorschlag von Trump sehr positiv und ich begrüße seine Überlegung: vielleicht werden die Menschen den Ernst der Lage erst dann verstehen, wenn sie ihn selber am eigenen Leib erfahren. Leider ist vielen Menschen nie bewusst, dass die Situation gefährlich ist, wenn sie mit ihr in keinster Weise in Berührung kommen. Diese Art von Ignoranz, die in aller Welt vorhanden ist, enttäuscht mich sehr. 

Ich freue mich aber schon darauf, wie Donald Trump diesen Leuten deren Lektion erteilen wird- mit Hilfe jener Leute, die diese ja so gerne willkommenheißen und auf ihre eigenen Kosten versorgen wollen…

4 Antworten

  1. DasLinkeParadox sagt:

    Leider verpasst die AFD oft gute Gelegenheiten, oder ist oft schlichtweg nicht kreativ oder smart genug um den anderen ihre Maske zu entreissen, resp. die Lügen über uns zu entlarven.

    3 kleine Beispiele:

    GLEICHZEITIG gegen den Schuldkult auftreten dafür aber lautstark FÜR eine Versöhnungs-Kultur eintreten, die bspw. den JomKippur Tag oder das Passafest als DEUTSCHEN Feiertag etabliert, ferner ein Schüler-Austauschprogramm Israel/Deutschland und anderes, eben Verbindendes zwischen Deutschen und Juden zu stärken.

    Statt nur Gendermüll anzuprangeren GLEICHZEITIG lautstark FÜR eine Stärkung echter LGBTis anzutreten, statt nur Unisex zu verweigeren, als Alternative das Geld für Frauenhäuser und sinnvollen Schutz von Frauenrechten, LGBT… zu transfererieren.

    Einen Verteilungsschlüssel für „Flüchtlings-Unterkünfte“ auf Basis folgender Argumentation. In Dunkeldeutschland sind Flüchtlinge nicht willkommen. Es wäre unmenschlich sie in solche Zonen anzusiedeln. Stattdessen sollten dort, wo sie offensichtlich willkommen mehr Heime als anderswo entstehen. Schliesslich sollen sich unsere Gäste auch willkommen fühlen, statt in Dunkeldeutschland mit Argwohn betrachtet werden.

    Der AFD täte etwas mehr Kreativität und Smartness sehr gut. Das Image der unzufriedenen „Protest-Partei“ würde sich wandeln, wenn es der AFD (besser) gelänge zu zeigen WOFÜR wir eigentlich stehen. Denn wir sind ja nicht grundlos GEGEN etwas, wir sind GEGEN etwas weil wir FÜR etwas sind: Freiheit insbesondere Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung, Chancengleichheit, diverse ehemals progressive Errungenschaften die wir nun „konservativ“ verteidigen, weil die Hyper-Progressiven „fortschrittlich“ immer mehr Mittelalter installieren, mit ihrer Technikfeindlichkeit, dem Ersetzen der Wissenschaft durch Esoterik und purem Glaubem, dem reinem Katechismus dem zu widersprechen Ketzerei gleichkommt, der Rückkehr von Geschlechterapartheit…. ususf.

    In vielen Fällen täte der AFD ein „wir lehnen X ab, stattdessen sind wir FÜR Y“ gut. In Ansätzen wird das ja schon gemacht, aber in vielen Fragen leider nicht. So haben die MSM leichtes Spiel uns auf „populistische Protestler“ zu reduzieren, oder oder Schlimmeres zu diffamieren.
    Es ist verdammt schwer sein „Image“ bei gleichgetakten Zombies zu ändern, deshalb brauchen wir viel Geduld, aber auch Kreativität um sukzessive die Lügen, Halbwahrheiten und anderen Diffamierungen breitflächig aufzudröseln. Um Wählerpotenzial jenseits der Stammes zu generieren brauchen wir eine SMARTE AFD! Mit altbackenen, gar völkischen Positionen wachsen wir nie sonderlich über das Bierzelt hinaus!

  2. Flamma sagt:

    Schade, dass es in D (noch) keine starke Opposition gibt, die die reichlich vorhandenen Heuchler (die, anders als dort, sogar regieren) hierzulande in ähnlicher Weise am Nasenring durch die Manege führt.
    Aber es tut gut, zu lesen, was anderswo, wie z. B. dort im „Reich des Bösen“ geht.

  3. moneypenny sagt:

    💪🇺🇸 😁 Genial

  4. Marc Greiner sagt:

    Super Artikel, gut auf den Punkt gebracht. Hier zwei Videos aus Gutmenschistan(en): Kanada und Schweden. Dort wurden die Leute auf der Strasse gefragt, ob man noch mehr „Flüchtlinge“ aufnehmen sollte und ob sie sogar bereit wären diese zu beherbergen. ALLE sagten begeistert und politisch korrekt JA. Als die Reporter dann mit einem Flüchtling auftauchten hatten aber ALLE Ausreden wieso sie gerade jetzt nicht einen „Flüchtling“ aufnehmen können. Heuchelei pur.
    https://www.youtube.com/watch?v=Py1NZT5_NlA
    https://www.youtube.com/watch?v=o-QjRYK5src
    PS: Diese Umfrage würde in Deutschland, Schweiz, Österreich, England usw. das gleiche Resultat zeigen. Nähmlich: Die anderen sollen für die bestellten „Flüchtlinge“ schauen.

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