„Rechter“ Terror von links

Von MAX ZIMMER | Nachdem am Morgen des 25. März eine Gruppe von vier Tätern insgesamt 3 Molotowcocktails gegen das Gebäude eines türkisch-muslimischen Kulturzentrums in Kassel geworfen haben, hat sich nun die “Antifa International“ zu dem Anschlag bekannt.
So heißt es auf einer, in der Szene bekannten, Internetseite:
„Nachdem bereits viel spekuliert worden ist, bekennen wir uns zu dem Angriff mit Molotow-Cocktails gegen den Treffpunkt türkischer Faschisten in der Kasseler Bunsenstraße.“
Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Dabei ist dieser Vorfall aus verschieden Aspekten bemerkenswert.
Zum ersten kam er aus der linken Ecke.
Und ja, die sogenannte “alt left“, also die regressiven Sozialisten und Kommunisten, sind in der Tat teilweise fanatische Gegner von Religionen.
War es doch Marx, der Religion als “Opium für das Volk“ bezeichnete.
So wurden in der Sowjetunion wie in Nordkorea oder auch Kuba Kirchen Gemeinden verboten und Gläubige verfolgt.
Jedoch ist im modernen Feminismus, SJW und in der Antifa Linken eine nahezu apologetische Islam-Sicht zu beobachten.
So wird versucht, den Islam als die “Religion des Friedens“ hinzustellen, Kopftücher und Burkas zu verharmlosen, Terrorismus klein zu reden oder den Islam als Teil unserer multikulti Gesellschaft anzuerkennen. In dessen Folge jedwede Kritik am (politischen) Islam so wie an den Schriften dieser Ideologie (und seinen Anhängern) als “Rassismus“ abgestempelt wird.

Dieser Vorfall ist auch deswegen interessant, weil wohl ein großer Teil eben dieser Linken solch eine Tat ohne mit der Wimper zu zucken einem rechtsextremen Faschisten zugesprochenen hätten, jetzt aber sehen, dass es aus den eigenen Reihen kam.
Diesmal scheint die Rassismus- und Nazikeule nicht zu funktionieren.
Wie man es dreht und wendet, der Vorfall passt nicht in das typische Weltbild der modernen Linken.
Denn Islam-Kritik, so heißt es zumindest in dieser Szene, ist etwas für rechte Hetzer.
Schon blöd, wenn es dann die eigenen Leute sind, die versuchen Moscheen abzufackeln.

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