Prominente formieren sich gegen das Gendern der deutschen Sprache

Von LIANA | Es ist Alltag. Ich rede mit meinen Klassenkameraden über ein beliebiges Thema und weil ich einfach gerade keine Lust habe meine Sprache, der heutzutage gängigen Art nach, zu ‚gendern‘, werde ich direkt gefragt: “Meinst du nicht du bist eine Schülerin, Liana?“, oder es folgen Sätze wie: “Äh Liana, du hast gerade bei dir die männliche Form angewandt“. Mittlerweile achte ich in meinem Sprachgebrauch penibel darauf, meine Worte nicht zu gendern um zu verwirren und vielleicht sogar zum Denken anzuregen (träumen darf man wohl noch).

Nun formiert sich im größeren Stile wohl auch eine solche Front gegen die sogenannte Gender-Speech. Denn mehr als 100 Prominente starteten einen Aufruf gegen „die Verhunzung der deutschen Sprache durch Gender- Speech“. Es handelt sich hierbei um eine Unterschriftenaktion die von hochrangigen Schriftstellern, Ökonomen und Prominenten gestartet wurde. Die Aktion findet bei unterschiedlichsten Personen anklang, wie z. B. auch bei dem ehemaligen Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen.
Diese Entwicklung ist äußerst interessant zu beobachten, da es selten vorkommt, dass sich prominente Persönlichkeiten für Themen dieser Art einsetzen. Und die Aktion zeigt, was vielen immer bewusster wird. Die bloße Stigmatisierung von „rechten“ Positionen bringt nichts, auch die breite Öffentlichkeit merkt langsam, dass die 68er fertig haben. Wie Margaret Thatcher 1982 so schön sagte: “The battle for women´s right has been largely won“. Durch solche Dinge wie das gendern von Sprache, was nebenbei erzwungenermaßen in unseren Sprachgebrauch gepresst wird, schaffen wir nicht mehr „Gleichberechtigung“. Wir separieren Frauen und Männer.

1 Antwort

  1. baghira sagt:

    Bald haben wir Deutschen doch eh nix mehr außer unsere schöne Sprache – und auch die wollen die Irren kaputt machen. Langsam fühl ich mich als Chinese – nur dass es hier nicht großer Sprung nach vorn, sondern „große Transformation“ heißt. Grusel

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