Polizeiermittlungen nach Grünfärbung der Limmat

Von Karl Dramm | Die Bewegung „Extinction Rebellion“ ist bereits seit geraumer Zeit dafür bekannt, möglichst oft und möglichst medienwirksam in den Alltag der Menschen einzugreifen. In vergangener Zeit machten sie auf sich aufmerksam, indem sie sich auf die Straßen legen, oder sich an Verkehrsmittel ketten, sodass der gesamte Nahverkehr lahmgelegt wird.

Nun wurde aber in der größten Stadt der Schweiz – Zürich – der Fluss Limmat von der Bewegung schlichtweg grün gefärbt. Dazu nahmen die Aktivisten der Gruppierung in einem Bekennerschreiben Stellung. Man wolle auf „den drohenden Kollaps des Ökosystem und das toxische System, in dem wir uns befinden“ aufmerksam machen. In einem Facebook-Beitrag veröffentlichte die Gruppe zusätzlich einen Film der Aktion: „Rebellieren oder Untergehen“.

Nun kommt die berechtigte Frage auf: Ist es nicht umweltschädlich, einen Fluss einfach grün zu färben? Die Antwort lautet nach Extinction Rebellion ganz eindeutig: Nein. Benutzt wurde eine Chemikalie namens Uranin, ein wasserlösliches Natriumsalz, welches für eine knappe halbe Stunde den Fluss der Stadt Zürich giftgrün wirken lies. Auch Untersuchungen des Amtes für Abfall, Energie und Luft (AWEL) zu Folge, ist der Stoff für Mensch und Umwelt ungefährlich.

Obwohl sich einige der Aktivisten gleich hinterher in den Fluss geworfen haben, um wie Leichen darin zu treiben und andere Mitglieder der Organisation am Ufer auf Passanten zu gegangen sind, um sie zu informieren, ermittelt die Polizei gegen unbekannt. Ob es zu einer Anklage kommen wird, entscheidet die Staatsanwaltschaft, jedoch muss mit einem Verfahren wegen Verstößen gegen das Gewässerschutzgesetz gerechnet werden.

Wie oft diese „Aktivisten“ wohl noch Straftaten begehen können, ohne dass der Staat etwas dagegen unternimmt? In Deutschland jedenfalls würde man eine solche Aktion wahrscheinlich begrüßen und gutheißen, da man ja auf die Klimakrise aufmerksam mache. Bleibt nur zu hoffen, dass die Staatsanwaltschaft in der Schweiz weniger Milde bei dieser Umweltverschmutzung für den Umweltschutz zeigt, und den Straftaten auch endlich Strafen folgen.

3 Antworten

  1. nordseeschwalbe sagt:

    Diese Fanatiker kleistern schon seit Wochen Kreuzberg mit Gewaltaufrufen zu – die Gruppe hat nun alles, was eine faschistische Massenbewegung braucht: Ein einfaches Zeichen (Stundenglas), das übrigens einfach herzustellen ist, indem man bei einem Hakenkreuz die Haken nach innen dreht, und sogar ein Arm-Gruß (überkreuzte Unterarme)…

  2. Jacobs sagt:

    Wenn Menschen demonstrieren, um gegen schlecht geregelte Migration und ein nicht angewendetes Asylrecht und deren handfeste Folgen zu demonstrieren, nennt man sie von Seiten links-grüner „Freizeit- Robin-Hoods“ und deren vermeintlich „bürgerlicher“ Anhänger und Medientrompeter „Rechte“, „Nazis“, „Extremisten“, „Radikale“ etc. . Färben Umwelt-Kriminelle einen Fluss ein, bekoten sie Polizisten von Bäumen aus, wie im Hambacher Forst geschehen, begehen sie Hausfriedensbruch auf dem Gelände von Rhein-Braun und demolieren für hunderttausende von Euro dort Maschinen u. a ., oder erzwingen sie sich in einem Akt gefährdender Gewalt mit ihrem Schiff die Einfahrt in Häfen souveräner Staaten, dann nennt man sie „Aktivisten“, „Helden“, „Vorbilder“, statt sie als das zu bezeichnen, was sie möglicherweise sind: „Kriminelle“ mit fließenden Übergängen zum Terrorismus! „Quod licet Iovi, non licet bovi!“ Mit Gleichheit und demokratischem Verhalten hat dies heute kaum mehr etwas zu tun! Aber sehr viel mit hypermoralischer Selbstermächtigung und Arroganz sowie einem totalitären Voluntarismus: Uns geht nichts über uns selbst und unsere Meinung!

  3. Heinz Brunner sagt:

    Leider nein, in der Schweiz sind Politik, Medien und weite Teile der Gesellschaft ebenso ideologisch verblendet und freiheitsfeindlich wie in DE.

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