Polizeieinsatz wegen Protestplakat einer 14-jährigen Schülerin

2 Antworten

  1. Peterlon sagt:

    Hello. And Bye.

  2. Raubtierkapitalist sagt:

    @Eva

    Aufsichtsbeschwerden direkt bei der zuständigen Schulbehörde und Dienstaufsichtsbeschwerden gegen konkrekt benannte Lehrkräfte können ein Mittel sein. Selbst eine Dienstaufsichtsbeschwerde ohne Konsequenzen für die entsprechende Lehrkraft, sorgt beim Lehrer doch erstmal für etwas Magenschmerzen. Was kommt jetzt auf mich zu? Habe ich es übertrieben? Sind meine (links)politisch bedingten Wertungen zu offensichtlich? Die werden das doch nicht als Schikane erkennen? Berufliche Konsequenzen? Das sind die Fragen, die sich der Lehrer dann stellt.

    Ich hatte hier letztens schonmal einen Artikel von Dir gelesen, in dem es darum ging, dass man dich (als Jüdin?) zwingen wollte, Auschwitz zu besuchen. So habe ich das in Erinnerung. Vielleicht liege ich um diese Uhrzeit auch etwas daneben.

    Wie auch immer: Bei solchen Schritten sollte man natürlich abwägen: Wie lange bleibe ich noch an dieser Schule? Wie werden andere Lehrer danach mit mir umgehen? Werden dadurch die Noten schlechter? Egal, denn wegen dem ganzen Terz werden mir sowieso schon schlechtere Noten verpasst. Ich werde die Schule sowieso wechseln… Usw. usf.

    Bei welchem Zeitgenossen die (Dienst)Aufsichtsbeschwerde dann letztendlich auf dem Schreibtisch landet, ist natürlich auch so eine Frage…

    Wie gesagt: Alles vorher abwägen. Unbedingt mit den Eltern ausführlich darüber sprechen. Beschwerde gut ausformulieren. Da kann auch ein Anwalt aus dem Bekanntenkreis helfen.

    Manchmal geht’s auch einfacher. Mich ließ mal die Schulleitung antanzen und drohte damit, mich von der Schule zu werfen bzw. Überlegungen dahingehend anzustellen. Drohgebärden, Unsinn für den sie keinerlei Handhabe hatten. Ich habe dann recht locker reagiert: Ich legte der Schulleiterin die Visitenkarte eines Rechtsanwalts auf ihren Schreibtisch, sagte kurz und knapp, dass sie sich diesbezüglich an ihn wenden solle und verließ das Büro. Ihr Blick glich dem eines DDR-Grenzsoldaten 1989 >>> etwas verdutzt 😀

    Danach war in jeder Hinsicht Ruhe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.