Pariser Vorort: Schüler bedroht Lehrerin mit Pistole

Von KARL DRAMM | In einem Französischen Vorort bedrohte ein Schüler eine Lehrerin mit einer Schusswaffe. Kein Einzelfall.

Im ersten Moment erinnert das Video an einen Amoklauf oder an ein Enthauptungsvideo vom IS. Ein Schüler aus dem Pariser Vorort Créteil richtet eine Waffe gegen die Schläfe seiner knapp 50 Jahre alten Lehrerin. Seine Forderung: Die Lehrerin soll ihn als anwesend eintragen, obwohl er zu spät war. Die Lehrerin kann sich kaum rühren und weitere Schüler scheinen Gefallen an dem Spektakel zu finden. Es stellt sich zwar heraus, dass die Waffe nicht echt war, dennoch bezeichnet Präsident Emmanuel Macron den Fall als „inakzeptabel“.

Der Schüler wurde bereits festgenommen und ihm drohen bis zu Dreieinhalb Jahre Haft – angeblich wollte er die Lehrerin nicht einschüchtern. Auch die Eltern des Schwarzafrikaners meinen, alles sei halb so wild.
Das ist nicht der erste Vorfall dieser Art: seit einiger Zeit kommt es ebenfalls an der Schule zu Schlägereien zwischen verfeindeten Banden. Was man nur aus Horrorgeschichten aus dem Gefängnis kennt, ist hier pure Realität! Ein Schüler musste bereits sein Leben lassen.

Französische Vororte, besonders von Paris, die sogenannten Banlieues, sind Zentren von Gewalt. Wir sehen in Frankreich, was in Deutschland weniger fortgeschritten auch existiert: Parallelgesellschaften, 3. Welt ähnliche Stadtviertel und Perspektivlosigkeit. Ausgelöst durch eine verantwortungslose Migrationspolitik.

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1 Antwort

  1. nordseeschwalbe sagt:

    „inakzeptabel“…? Klingt wie Merkels „Straftaten sind bei uns nicht erlaubt“…

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