Ostukrainischer Separatistenführer getötet

Von ADRIÁN | Russland hat die Ostukraine ins Chaos gestürzt. Nun wurde Seperatistenführer Sachartschenko bei einem Attentat getötet – eine Chance auf Frieden? 

Vom Westen vergessen: Das Ukrainische Volk

Der Krieg in der Ostukraine war eines der größten Ereignisse in Europa der letzten Jahre. Nachdem die Krim in Lebensraum-Manier „demokratisch“ von Russland annektiert wurde, fingen mehrere prorussische Separatistengruppen an, gegen die ukrainische Armee um die Ostukraine zu kämpfen. Dabei waren sie, natürlich vollkommen ohne jegliche russische Unterstützung – so erfolgreich, dass sie im Raum um Donezk einen eigenen Staat ausriefen, die „Volksrepublik Donezk“.
Die NATO tat kaum etwas dagegen. Entgegen aller Logik breitete sich nun im Westen eine Sympathie zu Russland und Putin aus.

Vielleicht könnte sich jetzt endlich etwas verändern. Einer der wichtigsten Separatistenführer, Alexander Sachartschenko wurde durch ein Bombenattentat getötet. Zugegeben, ein Gericht wäre besser für ihn und alle anderen gewesen, aber dieses Ereignis könnte eine Wende sein. Ob der Bürgerkrieg in der Ostukraine endlich mit einem Sieg der demokratischen Ukraine endet, bleibt abzuwarten. Wir können nur hoffen, dass es so kommt.

1 Antwort

  1. Raubtierkapitalist sagt:

    Wenn „Staaten“ und Staaten, sich als Volksrepubliken bezeichnen, ist eigentlich alles gesagt.

    Die ehemaligen Volksrepubliken Rot-Osteuropas, die Volksrepublik China, die Demokratische Volksrepublik Korea, die Volksrepublik Angola, die Volksrepublik Kongo, die Volksrepublik Mosambik, die Volksrepublik Laos…

    Ansonsten bleibt zu beobachten, dass die Führer der neo-sowjetischen Volksrepubliken Donezk und Lugansk regelmäßig abtreten wie jetzt Genosse Sachartschenko.

    http://euromaidanpress.com/wp-content/uploads/2017/03/deaths-of-separatists-chieftains-since-2015.jpg

    Wer so einen Krieg anzettelt, muss mit den Konsequenzen leben und sterben. So ist das nunmal…

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