ÖVP-nahe Schülerunion unternimmt erste ernsthafte Schritte gegen den demographischen Wandel

Von AIR TUERKIS | In Österreich wurde, wie „Die Presse“ berichtet, in der Schülerunion (einer Schülerorganisation in politischer Nähe zur ÖVP) eine Strichliste geführt, auf der man Punkte für Küssen und Sex bekommt. Je höher der genutzte Partner in der Hierarchie der Organisation, desto mehr Punkte bekommt man: Sex mit dem Bundesobmann bringt 36 Punkte, mit normalen Schülern keine Punkte. Die Führung der Organisation will dies zwar angeblich nicht tolerieren, manche Mitglieder berichten allerdings, sie hätten das System von „oben“ vorgelegt bekommen.

Wir halten dies für einen sehr löblichen Schritt gegen den demographischen Wandel und freuen uns, dass dieses Problem endlich auch von den Volksparteien erkannt wurde und tatsächlich Maßnahmen ergriffen werden. Wir gratulieren den Österreichern zu diesem genialen System! Die linken Schüler von der Konkurrenzorganisation, denen scheinbar schmale lange Baumteile rektal eingeführt wurden, finden: „Menschen nach Punkten zu bewerten […] ist einfach nur erniedrigend“.

Da muss ich vehement widersprechen: Menschen werden in diesem Falle nicht etwa nach vorgestrigen Kategorien wie Alter oder Aussehen eingeteilt, sondern nach Leistung (Rang). Das ist 100% demokratisch und ein guter Schritt im Sinne der Leistungsgesellschaft. Und da sagt noch jemand, im Westen gäbe es keine Innovationen mehr?

Tatsächlich ist es aber vielmehr ein Stück Brauchtumspflege: so wurden schon am Grabe Hermann des Cheruskers derartige Strichlisten (in Steintafeln eingraviert) in alt-germanischen Runen gefunden. Auch mein Urgroßvater konnte meine Urgroßmutter nur durch das Vorzeigen seiner sehr potenten Liste, die mir als Familienerbstück vorliegt, von sich überzeugen. Ich empfehle dringend, dieses System in allen deutschen Klassen, Schulen, Sportvereinen und sonstigen Verbänden flächendeckend einzuführen.

Die Apollo-Redaktion startet auf jeden Fall freiwillig ein Pilotprojekt, um den Bundestag von der Richtig- und Wichtigkeit dieses Systems zu überzeugen. Nur so können wir den drohenden Untergang des Abendlandes, der uns schon 1918 von Oswald Spengler vorausgesagt wurde, doch noch abwenden!

3 Antworten

  1. FreierRadikaler sagt:

    Gaudeamus igitur iuvenes dum sumus
    post iucundam iuventutem, post molestam senectutem,
    nos habebit humus!

  2. Moritz1918 sagt:

    Ihr habt doch alle lack gesoffen

  3. Felix2001 sagt:

    Also, ich und meine Kumpels machen das immer schon so:
    Küssen 1P Rummachen 2P zum Äußeresten 3P
    In Bezug auf die Damen sind wir egalitär.
    Ich glaub ja dass das auf die napoleonischen Befreiungskriege zurück geht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.