Ökostrom für 610 Millionen Euro verschenkt

Von ERIK SNIPER | Die deutschen Verbraucher mussten im letzten Jahr eine irrsinnig hohe Summe blechen, um die Stromnetze stabil zu halten. Fast 1,4 Milliarden Euro waren für Noteingriffe nötig. Der Grund: Windparks und Solaranlagen produzierten so viel Strom, dass die Netze überlastet wurden. Die Stromproduktion musste teuer runtergefahren werden. Dabei sollte eine riesige Stromtrasse zwischen Thüringen und Bayern für Abhilfe sorgen und die Windenergie aus Norddeutschland abtransportieren. Und wieder zeigt sich, die deutsche Energiewende ist unkoordiniert und überstürzt. Die saubere Energie wird fleißig produziert für Stromnetze, die veraltet und zu klein sind. Deutsche Verbraucher müssen jetzt für diese schlechte Koordination blechen. Noteingriffe, um die Stromproduktion zu senken, waren im Jahr 2017 fast an der Tagesordnung. Der Netzausbau kommt nicht hinterher. Es zeigt sich wieder, wer Veränderungen durch den Staat erzwingt, ist ineffizient, unsozial und schadet der Umwelt und dem Verbraucher am Ende mehr, als er ihnen helfen wollte.

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