Nur 4% des Feinstaubes in Berlin ist emissionsbedingt

Von MAX ROLAND | 2017 wurden die Höchstwerte der Feinstaubmessstationen in Berlin an durchschnittlich 15,27 Tagen überschritten. Damit ist Berlin der Stadtstaat mit der höchsten Feinstaubbelastung.

Wer diese Zahlen jetzt nehmen will, um gegen den Diesel zu hetzen, der hat sich allerdings zu Früh gefreut.  Denn wie eine Anfrage der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus ergab, kommt c.a. 65% des Feinstaubes in der Berliner Luft gar nicht aus der Stadt.  Nur 4% des Feinstaubes seien Emissionsbedingt.  Eine Klatsche für die Diesel-Hysteriker, die sie aber natürlich nicht daran hindern wird, diese Angst zu kultivieren und zu schüren. In Berlin hat die Landesregierung z.B. die Ausweitung von Dreißigerzonen auf Hauptstraßen geplant und auch teilweise schon umgesetzt – klar, weil nichts Emissionen so verringert wie langsam fließender Verkehr! Geruht wird erst, wenn der letzte Diesel verschrottet und der letzte Autofahrer auf Fahrrad oder Bus umgestiegen ist.

4 Antworten

  1. Yannik sagt:

    Hä und wo kommt der Feinstaub bitte sonst her?

    • Marvin Wank sagt:

      Wie aus der als Quelle zugrundeliegenden kleinen Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion zu entnehmen ist, machen „verkehrsbedingte Aufwirbelungsprozesse“ etwa 20% der Emissionen aus. Diese sind vom Typ des Kraftstoffes unabhängig. Weitere 54%, und damit der Löwenanteil des Feinstaubs, entspringen „Zum Teil außerhalb Berlin gelgenen[n] Quellen, vornehmlich Industrie und nicht-Berliner Heizungen sowie biogene Quellen“.

  2. Svenja sagt:

    Von wo kommen diese Zahlen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.