NRW-Vizeministerpräsident warnt vor Osterweiterung der EU

Von ERIK SNIPER | Der Integrationsminister und Vizeministerpräsident in NRW, Joachim Stamp, warnt davor, die östlichen Länder des europäischen Kontinents wie Montenegro, den Kosovo oder Albanien in die EU aufzunehmen, NRW habe schon jetzt ein Problem mit kriminellen Clans und organisierten Diebesbanden. Auch die Arbeitslosigkeit und die Obdachlosigkeit könnten sich vervielfachen, so Stamp. Mit unbezahlbaren Mietpreisen für heruntergekommene Wohnungen ist ebenfalls zu rechnen, diese Zustände sind in Duisburg und anderen Großstädten im Ruhrgebiet bereits Realität. Das Land NRW kommt mit dem Bau von Wohnungen nicht hinterher, wenn weitere Menschen auf völlig legalem Weg nach NRW kommen, um den katastrophalen Zuständen in ihren Heimatländern zu entfliehen. Die Probleme werden sich verschlimmern. Stamp legt sich damit mit der Bundesregierung in Berlin an, die mit der SPD eine sehr europafreundliche Partei in ihren Reihen hat. Martin Schulz und Heiko Maas, die gerne mal von den „Vereinigten Staaten von Europa“ reden, machen sich natürlich für eine Ausweitung des EU-Gebiets stark. Stamp kritisiert diese seiner Meinung nach realitätsfernen Vorstellungen. Ob er mit seinen Warnungen auf Gehör trifft, ist noch unklar. Auch andere Bundesländer haben diese Probleme, die sich mit einer zu erwartenden Masseneinwanderung verschlimmern würden. Ob sie Stamp unterstützen werden, ist ebenfalls unklar.