Nobelpreis fürs Schuleschwänzen

Urheber: Anders Hellberg. Greta Thunberg, outside the Swedish parliament. Bild bearbeitet.

Von MAXI ZIMMER | Die 16-jährige Klima-Ikone Greta Thunberg wurde von norwegischen Abgeordneten für den Friedensnobelpreis nominiert. Der fast schon totalitäre Personenkult um ein Mädchen, das im Grunde nichts anderes macht als Freitags nicht zur Schule zu gehen, erreicht damit deinen grotesken Höhepunkt. Zwar würde sich Greta in eine mehr als fragwürdige Gruppe der Preisträger einreihen (Apollo berichtete), was die Verleihung wahrscheinlich wieder relativieren dürfte, die Reaktionen sind jedoch fast so erschreckend wie der Medien-Hype um die Jugendlichen “Streikenden“ selbst.
Während die Empörung und der Spott bei der Nominierung Donald Trumps aus jedem Artikel nur so quoll, spürt man bei Greta Begeisterung und Freudentränen in den Redaktionen der Leitmedien.
Die leuchtende Greta führt uns ins Paradies! So das Bild von der neuerdings Nominierten, das gezeichnet wird. Dass die Nominierung eines 16-jährigen, autistischen Mädchens, das wegen des Schwänzens der Schule zu internationaler Berühmtheit gefunden hat, eventuell außerhalb jeglicher Vernunft und Angemessenheit steht, wird nicht mal in Erwägung gezogen.

Die “rechten“ Kritiker von Greta, die sich allesamt durch das Verbreiten von “Hass und Hetze“ auszeichnen, werden als Internettrolle kollektiv delegitimiert. Dass es durchaus angebrachte Kritik am Schülerstreik-Theater gibt?
Unmöglich!
Was nicht sein darf, kann nicht sein. Abzuwarten bleibt, was die Jury des Nobelpreiskomitees dazu sagt. Es ist mit allem zu rechnen, bloß nicht mit der Auszeichnung von Donald Trump. Man muss ja Prioritäten in der Friedensarbeit setzen:
Ganz unten steht Beendigung des Korea-Krieges, ganz oben Bekämpfung moderner Industrie!

Umso trauriger wird das Spektakel wenn man bedenkt, dass mit Malala Yousafzai zuletzt ein junges Mädchen mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, das ihr Leben riskierte, um zur Schule gehen zu können.
Nun sollen junge Mädchen im wohlstandsverwöhnten Westen mit dem selben Preis ausgezeichnet werden, weil sie nicht zur Schule gehen, und sich für eine politische Agenda einsetzen, die diesen Wohlstand und die Grundfesten der freien Welt angreifen.
Das ist nicht nur grotesk, dass grenzt an Perversität.

2 Antworten

  1. Heiner sagt:

    Vielleicht bekommt ja dann auch ein Arzt, der freitags seine Praxis schließt und sich mit einem Schild „Ich bin gegen Krebs“ hinstellt, den Medizin-Nobelpreis?

  2. nordseeschwalbe sagt:

    Das war ja klar.
    Sollte es tatsächlich dazu kommen, kann Apollo ja nochmal den schönen Artikel darüber bringen, wer diesen Preis noch so alles bekommen hat – Hitler, Arrafat etc. …

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