„Nervous and afraid“: BBC enthüllt die wahren Opfer der Anschläge von Sri Lanka

Von MAX ROLAND | Ich hoffe, alle Leser hatten schöne Ostern. Bei mir sind es auf jeden Fall angenehme Temperaturen über 20 Grad, blauer, wolkenloser Himmel und Sonne. Böse Zungen würden sagen, der Klimawandel tut seine Arbeit. 

Aber das Osterfest ist von Nachrichten aus Sri Lanka getrübt worden. Dort starben bei mehreren Terroranschlägen über 300 Menschen. Das Ziel? Christen, die am Ostersonntag den Kirchgang antreten wollten. 

Während beim Anschlag auf eine Moschee in Christchurch Politiker aller Couleur ihre Solidarität mit Muslimen erklärten (zurecht!), so waren die Reaktionen auf den Anschlag in Sri Lanka doch etwas zurückhaltender. Viele Politiker, die noch bei Christchurch explizit über „Islamophobie“ sprachen, brachten es nichtmal fertig, die Opfer als das anzuerkennen, was sie waren und weswegen sie getötet worden waren: Christen. Hillary Clinton sprach von „Easter Worthshippers“, was sich wörtlich als „Ostern-Anbeter“ übersetzt. Heiko Maas sprach nur vage von Ostern als „Fest der Liebe“. Niemand benannte die Hintergründe des Anschlages: Islamisch motivierter Hass auf Christen. Während bei Christchurch noch lang und breit diskutiert wurde, dass Islamophobie für den Anschlag verantwortlich gewesen war und überhaupt jetzt die „Identitäre Bewegung“ und alles, was Rechts sei, irgendeine Mitschuld hätte, Meiden die Politiker die Wörter „Islam“, „islamischer Terrorismus“ oder „Christenhass“ wie der Teufel das Weihwasser. 

Die Medien widmeten sich derweil tatsächlich dem Islam.  In der ZDF-Sendung „Heute“ wurde ein Muslim interviewt, der ausdrückte, er hätte jetzt schreckliche Angst. Weil Muslime einen Terroranschlag verübt hatten – und er jetzt Konsequenzen fürchte. Die britische BBC setzte dem ganzen dann noch die Krone auf. 

Die Berichterstattung der BBC machte doch tatsächlich den Punkt, wie Muslime nach dem Anschlag „nervös und verängstigt“ wären. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Ein Terroranschlag mit 300 toten, der schwerste, den Sri Lanka erlebt hat, wird von muslimischen Extremisten verübt. Das Ziel: Christen. Und die BBC informiert über die Besorgnis von Muslimen? Wie absurd wäre es gewesen, wenn man nach dem Christchurch-Attentat über die Angst von Weißen Neuseeländern berichtet hätte? 

Die Washington Post derweil: Christianity under attack? Sri Lanka church bombings stoke far-right anger in the West

300 Christen werden an Ostern wegen ihrer Religion ermordet: Und die Medien befürchten „Rechten Hass“ und thematisieren die „Angst von Muslimen“. In einem Land, in dem die größte Angst von Politikern und Medien nach Terroranschlägen ist, dass dieser „den Rechten in die Hände spielt“ und einen „Generalverdacht gegen Muslime“ anfeuert, sollte das keinen mehr überraschen. 

300 Menschen sterben durch radikale Moslems: Und die Gefühle von Muslimen werden zum Thema gemacht.  

Bitte lest weiterhin eure Qualitätsmedien. Und vergesst diese  Leute, die da gestorben sind: Passiert halt. Wendet euch lieber entschlossen gegen rechte Hetze! 

2 Antworten

  1. Karl Krumhardt sagt:

    Ja, es ist schrecklich – sieht fast so aus, als würde uns ein neuer Glaubenskrieg aufgezwungen. Die Methode „Was ich nicht sehe, gibt es nicht“ ist dabei wohl nicht ganz so schlau.