Nach Anschlag auf AfD-Politiker Magnitz: Die drucksende Haltungselite

Von AIR TUERKIS | Der brutale Anschlag auf AfD-Politiker Magnitz ereignete sich am Montag. Er ist wohl der Höhepunkt des seit Jahren andauernden Kampfes von Linksextremen Gruppen gegen alles was in deren Augen rechts ist. Dieser Kampf wird seit Jahren von der Politik heruntergespielt, geleugnet und vor allem an einem völlig überzogen dargestellten Rechtsextremismus relativiert. Ginge es hier nur um Worte so könnte man das vielleicht hinnehmen, aber aus dieser Perspektive auf den Linksextremismus folgen politische Entscheidungen. In Berlin verhindern grüne Politiker, so insbesondere die grüne Bürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg Monika Herrmann, seit Jahren die Räumung verschiedener besetzter Häuser. Zur Not springt man sogar mit Steuerzahler-Geld ein und bezahlt den Linksextremisten de facto die Miete. Es entstehen Rückzugsräume und Orte von denen die Antifa praktisch ungehindert operieren kann.

Es ist weiterhin kein Geheimnis, dass sich in Aktionsbündnissen gegen Rechts große Linke Organisationen und Parteien von der SPD bis zum DGB mit Linksextremen bis hin zur MLPD vereinigen. Ein Beispiel hierfür war die von linksextremen Organisierte #unteilbar-Demo, auf der selbst die Jungen Liberalen mitliefen.  Erst vergangene Woche fand ein Bombenanschlag auf ein AfD-Büro in Döbeln statt – die Verdächtigen sind bereits wieder auf freiem Fuß.

Deutsche Medien zeichnen seit Jahren mehr oder minder das Bild von der AfD als neue NSDAP. Gleichzeitig wird der Untergang der Weimarer Republik in Film und Fernsehen als verhinderbar dargestellt, hätte man nur ein bisschen mehr Roten Frontkämpferbund gehabt. Die Folge ist die unterbewusste Legitimierung der Bekämpfung der AfD mit allen Mitteln.

Irgendeine Selbstkritik bleibt nun natürlich aus. Etablierte Medien, Politiker und Haltungsjournalisten schweigen und können sich bei Mitleidsbekundungen nicht mal stänkern gegen die AfD verkneifen.

Bremens Bürgermeister Sieling (SPD) ließ einige Mitleidsfloskeln ab, wandte sich dann allerdings schnell an die AfD und forderte sie auf „keine politische Propaganda auf der Grundlage zu machen“. Spiegel Online gewährte dem Thema eine kurze poplige Meldung die sehr schnell nach unten rutschte. Bei Bild.de kommt der erste Artikel zum Anschlag nach sehr langem scrollen als 30. Beitrag von oben (Stand Dienstag 20:00). Bei FAZ.net kommt das Thema da zwar als 4. Beitrag, allerdings nur in Form eines Meinungsbeitrags, der wiederum die AfD angreift. Die tagesschau macht anstelle des Anschlags lieber den ach so schlimmen Datenklau zum 2. mal hintereinander zu ihrem Aufmacher. Die Linke startet in den Tag mit mehreren Beiträgen unter dem Motto #nazisraus.

2 Antworten

  1. le chaim sagt:

    Höre grade im Radio „So schrecklich das auch ist, aber…“ Und dann geht es weiter mit der Behauptung, die AFD würde den Anschlag „ausschlachten“, um sich mal wieder als Opfer darzustellen und überhaupt habe sie noch ganz viel dazu erfunden, so habe es gar kein Kantholz als Angriffswaffe gegeben (als ob das von Relevanz sei, wie genau der Mann so zugerichtet wurde!) und einen rettenden Bauarbeiter auch nicht (ja und wenn, um so schlimmer, dann sind die Schläger nach getaner Tat eben einfach weggerannt, kennt man ja), ach ja, und getreten hätten die lieben Schläger auch gar nicht, das hätte die AFD auch erfunden.
    Zum Glück kommentierte dann noch eine Frau von der BZ, die auf den ganzen Quatsch mit dem „Erfundenen“ nicht einging und wenigstens sagte, dass die Gleichsetzung der AFD mit Nazis aufhören müsse – musste es allerdings damit begründen, dass das der AFD in die Hände spiele. Aber man hatte schon den Eindruck, das war das Maximum, was sie sich trauen konnte.
    Die Moderatoren waren nicht begeistert und verabschiedeten sich sehr einsilbig. Unfassbar, und die halten sich für zivilisierte, gebildete Menschen.