Muslimbruderschaft und Salafisten bilden gemeinsame Front: Symptom eines tiefergehenden Problems

Von LIANA | Momentan bahnt sich, laut Sicherheitsbehörden, eine Verflechtung von den als eher bürgerlich eingestuften Muslimbrüdern und den extremistischen Salafistenverbänden in Deutschland an. Diese Erkenntnis sei das Ergebnis aus den, in den letzten Monaten durchgeführten, Razzien und Untersuchungen. Der Verfassungsschutz stufte beide Vereine bereits als „extremistisch“ und „salafistisch“ ein. Zudem wird ein besonderes Augenmerk auf die Muslimbruderschaft gelegt, da diese in Verdacht steht die Terrororganisation Hamas zu unterstützen.

Eine Verbindung aus beiden Vereinen wäre laut Experten gravierend und würde es den Behörden deutlich schwerer machen gegen diese vorzugehen. Da beide jeweils von ihren Vorteilen profitieren könnten. So z.B. von der Anwerbung von Jugendlichen durch die Salafisten, aber auch den Taktiken der Umgehung staatlicher Repressionen durch die Muslimbruderschaft. Diese Tendenzen zeigen uns, dass es dringend nötig ist ein Umdenken einzulenken. Nach wie vor wird der radikale Islam in Deutschland unterschätzt: Alle reden über Terror, doch niemand traut sich die Wurzeln davon zu benennen, die sich immer tiefer in die muslimische Communitiy in Deutschland graben.  Nein, Muslime wenden sich nicht den Salafisten zu, weil sie, wie Frau Roth behauptet, so schlimmen „Alltagsrassismus“ erfahren würden: Das Problem ist doch etwas komplexer, als es in der Regenbogen-Multikulti-Welt der Grünen aussieht. 

Wir müssen endlich über die tiefergehenden Probleme sprechen. Als der Attentäter vom Bataclan im brüsseler Stadtteil Molenbeek Zuflucht gesucht hatte, musste die belgische Bereitschaftspolizei in Hundertschaften anrücken, weil sie von der Bevölkerung des stark muslimisch geprägten Stadtteils angegriffen wurden. Das beschreibt das Problem perfekt. 

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