#MeToo: Ex-Familienministerin Schröder übt Kritik

Von MAX ROLAND | Die ehemalige Familienministerin Kristina Schröder (CDU) hat in einem Interview Kritik an der #MeToo-Debatte geübt. Es sei richtig und wichtig, über sexuelle Gewalt zu sprechen, so Schröder. Leider werde dies in der Debatte mit anzüglichen Bemerkungen vermischt. Dies hält Schröder für unangemessen. Sie wolle nicht in einer „sterilen Welt“ leben, in der jede Beziehung zwischen den Geschlechtern tabuisiert wird. Es gäbe Elemente in der Debatte, die versuchen würden, „jegliche Äußerung von Anziehung zwischen den Geschlechtern zu tilgen“. Zweifellos wird diese Breitseite einer Frau für die Twitterfeministen unseres Landes, die sich in 140 Zeichen laut über einen falschen Blick beschweren, vor wahrer sexistischer Unterdrückung jedoch die Augen verschließen, schwer zu schlucken sein. Es bleibt nur zu hoffen, dass mehr Frauen Common Sense zurück in die Debatte tragen und das Feld nicht der lauten, regressiven Minderheit überlassen.

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