#Metoo bekommt Unterstützung – vom Ayatollah

Von MAX ROLAND | Islamismus und Feminismus Hand in Hand: Es wäre lustig, wenn es nicht so traurig wäre.

Ayatollah Ali Khameni, religiöser Führer des Irans – und Bald der neue Star der feministischen Bewegung?

Wer wie ich die feministische Bewegung kritisch verfolgt, der wird festgestellt haben, dass sie sich mittlerweile zu einer regressiven Ideologie gewandelt hat. Nirgendwo wurde das deutlicher als an der #Metoo-Debatte, in der die Stimmen von Vergewaltigungsopfern schnell durch das Gekeife von Frauen verdrängt wurden, die mit Geschichten wie „der hat einen dummen Spruch gemacht!“ oder „der hat mir die Hand aufs Knie gelegt!“ ihren kleinen, erbärmlichen Moment im Rampenlicht einer hysterischen Debatte erhaschen wollten. Schnell kamen wir in Gewässer, die sich selbst ein knochenharter Konservativer nicht erträumt hätte: Im Namen des Kampfes gegen „sexuelle Gewalt“ wurde der Kontakt zwischen den Geschlechtern fast schon kriminalisiert. Man(n) sprach eine Frau an? Dünnes Eis, denn fand sie den Spruch nicht gut, würde das unter #Metoo direkt als einschneidendes Erlebnis von sexistischer, verbaler Gewalt via Twitter kommuniziert.

Kriminalisierung des Kontaktes zwischen den Geschlechtern – das kennen wir doch irgendwoher, oder? Allerdings. Denn wo werden die neuen, feministischen Ideale gelebt wie nirgendwo sonst? In Ländern wie dem Iran, wo unter dem Diktat einer islamischen Diktatur eben genau jene Kriminalisierung stattfindet. Das passt doch wie die Faust aufs Auge – dachte sich wohl auch Ayatollah Ali Khameni, der oberste religiöse Führer des Irans. Khameni schrieb auf seinem Blog unter dem Titel „10 Fakten von Ayatollah Khameni: Kann das Kopftuch westliche Frauen retten?“, wie die „patriarchalische Kultur des Westens“ Frauen unterdrücke, und wie der Hijab Frauen „ihre Würde zurückgeben“ würde. Kein Unterschied zu dem, was moderne Feministen so reden, denen ja die „Sexualisierung der Frau“ und „die patriarchalische Gesellschaft“ ein Dorn im Auge sind. Islamismus und Feminismus Hand in Hand: Es wäre lustig, wenn es nicht so traurig wäre. Aber da moderne Feministen sowieso der Ansicht sind, Mohammed wäre einer von ihnen gewesen, „feministische Regierungen“ wie in Kanada am Atomabkommen mit dem Iran festhalten oder, wie im Falle der jüngst abgewählten Regierung in Schweden, das Kopftuch tragen, wenn sie den Iran besuchen, war diese Allianz wohl nur eine Frage der Zeit.

3 Antworten

  1. mxny sagt:

    Feminazis und die Mullahs, vereint gegen die Werte, die uns stark gemacht haben: Viel besser hätte ich es nicht formulieren können! Passend zum Feminismus-Artikel hier auf dem Blog, schön, dass es noch Leute gibt, die erkennen, wie toxisch der „Feminismus“ geworden ist.

  2. Phan-Tom2001 sagt:

    Die faschisten der Zeit vereint!
    Solidarität mit Israel, nieder mit den Mullahs, nieder mit dem Neofeminismus!

  3. nordseeschwalbe sagt:

    Ich kann es kaum erwarten, endlich frei zu sein – unter der Burka!!! 🤮🤮🤮

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