Mein Körper gehört dem Staat? Wieso nicht?

Von MAX ROLAND | Jens Spahn will uns zu Organspendern auf Widerruf machen und den  Körper quasi zu Staatseigentum. Warum aber auf halbem Weg stehen bleiben?

Bundesgesundheitsminister Spahn (CDU) erhebt Anspruch auf meine Organe. Ich finde, er ist viel zu zögerlich: Wenn schon, dann richtig.

Gesundheitsminister Jens Spahn hat eine Reform der Organspende angekündigt. Es soll gelten: Wer keinen Widerspruch einlegt, gilt als Organspender. Das bedeutet: Der Staat erhebt grundsätzlich Anspruch auf meine Organe. Für jeden liberalen eigentlich ein Albtraum. Aber mir gefällt die Idee, wenn man sie ganz zu Ende führt.  Denn warum auf halbem Weg stehen bleiben? Warum denn nur die Organe? Wenn der Staat jetzt meine Organe quasi zu seinem Besitz erklärt, dann bin ich dafür, dass er den ganzen Körper gleich mitnimmt.  Machen wir doch den ganzen Körper zum Eigentum des Staates. Dann soll er sich aber auch um sein Eigentum kümmern. Zahnarzt, OPs, ein Laufband für Zuhause, eine Flatrate für gesundes Essen: Das Eigentum möchte auch gehörig umsorgt sein. Gerne auch Schönheits-OPs, Frisörbesuche, alles. Ich gehöre dem Staat – und der Staat sorgt dafür, dass mein Körper immer in Top-Form ist. Also wenn schon, dann bitte auch Richtig!

2 Antworten

  1. Bicking sagt:

    Zumindest das Sterbealter würde drastisch reduziert. Wo sich dieser Staat drum kümmert, das vergammelt und zerbröselt in doppelter Geschwindigkeit wie im privaten Eigentum. Gleichzeitig wird die Rentenkasse entlastet. Die Diäten können permanent entsprechend signifikant erhöht werden.

  2. lieslkarlstadt sagt:

    😉… aber was wir dann zu fressen kriegten…. veganen Einheitsbrei mit grüner Soße?! 🤢

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