Marx in Ehren?

Von MAX ZIMMER | Anlässlich des 200. Geburtstags des in Trier geborenen “Erfinders“ des Kommunismus, Karl Marx, werden in dessen Geburtstadt die Ampelmännchen zu “Marx-Männchen“ umfunktioniert.
Zudem sollen sowohl in dieser wie auch in anderen (vor allem Ostdeutschen) Städten Veranstaltungen zu Ehren des Philosophen stattfinden.
Der Oberbürgermeister von Trier, Wolfram Leibe (SPD), erklärt, man zeige Flagge für Marx.
Dass der Vordenker des Kommunismus, einer Ideologie, die im 20. Jahrhundert mit Abstand am meisten Todesopfer forderte (vor allem in der Sowjetunion, China und Südostasien) geehrt wird wie ein Held sondergleichen, ist schon ziemlich grotesk.
Beileibe kann man Karl Marx nicht vorwerfen, mit seinen Arbeiten wie dem Kapital oder dem Manifest derartige Absichten verfolgt zu haben.
Aber leider hat er nun mal durch seine Bücher und Aussagen den Grundstein einer tödlichen Ideologie gelegt.
Auch wenn man den Marxismus vom Stalinismus oder Maoismus abgrenzen muss, sollte man dennoch vorsichtig sein, bevor man Karl Marx auf eine naive Weise zelebriert.
Wir feiern ja auch nicht die Vordenker des Faschismus, obwohl auch sie mehr oder weniger bekannte Philosophen in ihren Reihen zu verzeichnen haben.
Es ist eben nicht alles Gold was glänzt, bzw. einen Titel hat.

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