Linksextreme Antisemiten marschieren am 1. Mai durch Berlin

Von ERIK SNIPER | Die linke Jugend geht am Tag der Arbeit wie immer auf die Straße. Gegen Ausbeutung, Schmarotzer, Blutsauger und Parasiten wollen sie protestieren. Gegen den Staat Israel wollen sie sich starkmachen. Wenn ich diese Parolen höre, kommen mir Bilder von Hetzmärschen der Nazis in den 30’ern in den Kopf. Damals wurde gegen den Juden gehetzt, der das Finanzsystem in den Händen hält und die Wirtschaft kontrolliert. Heute ist es nicht anders. Mao- und Stalinverehrer demonstrieren gegen den Finanzjuden, wie ihre braunhemdigen Brüder im Geiste aus der schlimmsten und menschenverachtendsten Diktatur, die die Welt je gesehen hat. Und damals wie heute sehen sich Juden schlimmsten Vorurteilen und Verschwörungstheorien ausgesetzt. Doch jetzt von den Menschen, die sich gegen „Nazis“ und „Rassisten“ starkmachen wollen, von Menschen, die sich als das „Proletariat“ bezeichnen und gegen kapitalistische Ausbeuter und Parasiten, die Millionen von Menschen Arbeit geben und den Wohlstand in Deutschland wahren, protestieren wollen. Und wieder einmal zeigt sich: der Antisemitismus in Deutschland war nie besiegt, wir holen sogar noch religiös-antisemitische Volksgruppen nach Deutschland, die kippatragende Israeliten mit Grürteln prügeln und keine Konsequenzen erfahren. SA-Schläger marschieren in unseren Straßen und tanzen dem Rechtsstaat auf der Nase herum.