Kim Jong Un in China

Von ERIK SNIPER | Der nordkoreanische Diktator hat seinen ersten diplomatischen Auslandsaufenthalt angetreten. Er besucht den Präsidenten von China, Xi Jinping in Peking. Die beiden kommunistischen Regime sind verbündet. Der Besuch kam Überraschend. Kim Jong Un traf am Dienstag über eine einst dafür gebauten Eisenbahnstrecke am alten Bahnhof von Peking an. Die selbe Strecke benutzte bereits sein Vater, Kim Jong Ill. Bei dem Treffen waren auch die Ehefrauen der beiden Staatschefs anwesend. Es war das erste Treffen zwischen Xi und Kim überhaupt. Die beiden sprachen über eine mögliche Lösung des Atomwaffen- und Raketenkonflikts. Kim betonte in Peking noch einmal, er sei bereit, sich auch mit den Präsidenten der verfeindeten Staaten Südkorea und USA, Moon Jae-In und Donald Trump, zu treffen. Termine wurden allerdings nicht genannt. Was damit gemeint sein könnte: Kim ist bereit, sein Atomwaffenprogramm teilweise einzustellen, wenn ihm die uneingeschränkte Macht gesichert werden kann. Hier kommt der Partnerstaat China ins Spiel. Die Verbindungen sind in der letzten Zeit wegen den hohen Spannungen mit Kaltem-Krieg-Charakter etwas abgekühlt. Der nordkoreanische Diktator sendet Signale des Friedens. Es liegt nun an Trump, in der Umgebung eine Lage der Stabilität zu gewährleisten. Das Vorgehen von Kim ist beruhigend. Es scheint, die Befürchtungen um einen dritten Weltkrieg gehören nun seit den olympischen Spiele in Südkorea, bei denen die Nachbarstaaten gemeinsame Teams bildeten, der Vergangenheit an. Der Diktator nähert sich immer mehr dem Westen an und bereinigt die fatalen Fehler, die sein Vater begangen hat.

1 Antwort

  1. AllesRoger sagt:

    Das Kim vielleicht nach China fährt um sich mit China gegen die USA zu verbünden? China ist grade im Handelskrieg mit USA …..
    Was Verträge über nukleare Begrenzung bringen, haben wir doch grade mit Iran erlebt.