Kampf gegen Rechts als Lehre aus der DDR, Herr Steinmeier? (Video)

5 Antworten

  1. Andrés Ramos sagt:

    Sehr schön gekontert, Herr Türkis! Respekt!

  2. Hans Schneider sagt:

    Sehr gut !
    Es ist unglaublich – den „linken“ Mauerbau zum Kampf gegen „rechts“ zu instrumentalisieren.
    Lassen Sie der SPD ihren „Sozialismus“.
    Die DDR war eine kommunistische Diktatur.
    Die KPD hatte am 21. April 1946 die große Volkspartei SPD in der sowjetischen Besatzungszone „verbieten“ lassen –
    mit dem genialen Trick: „Wir vereinigen uns mit Euch, zum Wohle der Arbeiterklasse !“ – ob ihr wollt oder nicht.
    Die SPD in Berlin (!) führte am 31. März eine Mitgliederbefragung in ganz Berlin durch:
    82 % (!) der SPD-Mitglieder stimmten gegen eine „sofortige“ Vereinigung mit der KPD. Im Ostteil der Stadt
    wurde die Abstimmung zum Teil von der russischen Besatzungsmacht unmöglich gemacht.
    In der SBZ außerhalb von Berlin wurde eine solche Abstimmung der SPD-Mitglieder unmöglich gemacht. So entstand die „Sozialistische Einheitspartei“ –
    Als simple Tarnung für Gutgläubige hat man den Kommunismus aus dem Namen weggelassen.
    Aber alle wichtigen Personen der ersten Jahrzehnte waren zuvor KPD-Mitglieder gewesen:
    Wilhelm Pieck, Präsident der DDR, Walter Ulbricht, Mielke.
    (Das war in allen osteuropäischen Staaten genauso.)
    Otto Grotewohl, ehemals SPD, dann DDR-Ministerpräsident hat die SPD verraten, indem er gegen den Willen der großen
    Mehrheit der SPD-Mitglieder dem Ende der SPD in der SBZ zugestimmt hat.
    Es gab Widerstand in der SPD, manche wurden eingesperrt, viele sind in den Westen gegangen.

    1950 bis 1953 hat die SED mit Hilfe der kommunistischen, sowjetischen Besatzungsmacht 927 aktiver Gegner dieser Diktatur ermorden lassen:
    194 SED-Mitglieder, 71 LDP-Mitglieder (liberale Partei), 37 CDU-Mitglieder und 625 andere Menschen – die keine Nazis waren sondern sich für ein neues Deutschland einsetzten.
    (Quelle: „Erschossen in Moskau ..“, Herausg. Anna Kaminsky u.a.)

    Das hatte alles NICHTS mit dem sogenannten Kalten Krieg zu tun.
    In Osteuropa gab es KEINEN Kalten Krieg – es gab nur die Kommunistischen Parteien in Moskau und in den Vasallen-Diktaturen.
    Als die KP in Moskau unter Gorbatschow die Zügel etwas locker ließ, brach das kommunistische Kartenhaus zusammen –
    und es gab plötzlich keinen Kalten Krieg mehr.
    Aber: der Kommunismus hat keinen Schaden genommen –
    trotz 10 – 20 Millionen Toten in Russland, China, Kambodscha und anderen Ländern.
    Im Westen redet man nicht darüber – (warum ?)
    in Osteuropa gehört das zu Geschichte.

  3. moneypenny sagt:

    Wow – mutig und souverän. Bin wirklich beeindruckt. (Und bestimmt nicht als einzige!)

  4. karlchen sagt:

    Klasse!!!

  1. 15. August 2019

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