Justice pour Sarah Halimi – Mörder wird auf Grund von Drogeneinfluss nicht verurteilt

4 Antworten

  1. Angelica T. sagt:

    Ich lebe teilweise in Frankreich und schäme mich für die französische Justiz.
    Allerdings glaube ich nicht, dass es im deutschen System anders ausgegangen wäre.
    Über die terroristische Brisanz dieses Falles hinaus gehend sagt uns das: wenn du eine Straftat vorhast, dröhne dich vorher zu – das kommt bei den Richtern – und Richterinnen natürlich – strafvereitelnd an.

  2. Marcel Arndt sagt:

    Die zur Zeit der Kreuzritter sehr gefürchteten Assassinen hatten vor der Ausführung ihrer (oft heimtückischen) Mordanschläge ebenfalls exzessiven Haschisch-Konsum (Haschaschin). Man sollte den Richter daran erinnern. Gerade für islamistische Mörderbanden ist solch ein Urteil eine Schablone und Steilvorlage zugleich.

  3. Niklas sagt:

    Es ist nicht zu rechtfertigen, dass Taten wie Mord, Vergewaltigung, etc, aufgrund von Drogenmissbrauch (Alkohol, Kokain, Gras) unbestraft oder gemildert werden. Eine Unzurechnungsfähigkeit bedingt durch den Drogenkonsum gibt es nicht! Eine Tat bleibt eine Tat und nüchtern betrachtet hat kein Täter deshalb eine Milderung verdient. Insbesondere nicht bei der besonderen schwere der Tat.
    Man raucht ja keinen Joint und wacht 10 stunden später wieder auf und kann sich an nichts mehr erinnern. Man handelt mit dem vollen Bewusstsein. Es ist bekannt, dass bestimmte Menschen während des Konsums panisch reagieren. Zwischen Panik und Mord liegen jedoch welten.
    Achja: Cannabis ist im Blut bis zu 3 Wochen nachweisbar…

  4. baghira sagt:

    Furchtbar. Und richtig: Das öffnet Grausamkeiten Tür und Tor. Viele Gotteskrieger bedröhnen sich oder putschen sich mit irgendwas hoch, das ist doch bekannt. (Wie z.B. die Mörder vom Bataclan.)