Juden als Hassmagnet

Von MAX ZIMMER | Die antisemitischen Vorfälle häufen sich in letzter Zeit. Immer wieder hört man, wie jüdische Restaurant Besitzer bedroht, und jüdische Kinder von ihren (meist muslimischen) Mitschülern gemobbt werden.
So auch zuletzt an einer Grundschule im Berliner Stadtteil Tempelhof.
Hier wurde ein jüdisches Mädchen von muslimischen Mitschülern bedroht und beleidigt, weil sie als Jüdin nicht an Allah glaube.
Das erinnert an einen Vorfall, der vor ein paar Monaten in den Medien war.
Auch hier wurde ein jüdischer Junge von muslimischen Mitschülern wegen seiner Religion drangsaliert und sogar tätlich angegriffen.

Ja, auch im Jahre 2018 müssen noch immer bewaffnete Polizisten vor jüdischen Schulen und Synagogen stehen.
Auch im Jahre 2018 werden noch hasserfüllte Symboliken an jüdische bzw. israelische Restaurants geschmiert.
Auch im Jahre 2018 kann man mit einer Kippa nicht sicher durch gewisse Stadtteile gehen.
Dies sollte beschämenden sein.
Gerade für Deutschland.
Nein, Deutschland trifft keine historische, “vererbbare“ Schuld.
Und die heute lebenden sind nicht für die Gräultaten verantwortlich, die damals begangen worden sind.
Aber es ist die Verantwortung dieser Generation, dass die Progromnacht und Ausschwitz einmalig bleiben.

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