Islamisten bei VW: Vertragsfreiheit und rationale Diskriminierung

4 Antworten

  1. NethernBavarian sagt:

    Sie haben grundsätzlich recht bez. Vertragsfreiheit und Kündigungsschutz bis zum Friedhof. Insofern volle Zustimmung zu ihren Ausführungen.
    Andererseits muss man aber auch Freiheitrechte des Einzelnen bedenken: Die großen Konzerne sind doch heute über die Aufsichtsräte etc schon halbsstaatliche Einrichtungen. Wenn sie, unter dieser Prämisse, politische Diskriminierung als rationale Diskriminierung betrachten wollen, dann werden demnächst 2 Islamisten, 6 Linksradikale und 100 000 Afdler, „Rechte“ etc ihren Job verlieren.

    • Marvin Wank sagt:

      Natürlich muss der staatliche Einfluss in privaten Konzernen zurückgedrängt werden, daran besteht für mich kein Zweifel. Prinzipiell sollten Unternehmen aber nach politischer Einstellung diskriminieren dürfen, eine umfassende Diskriminierung würde allerdings unweigerlich viele Fachkräfte treffen und in der Folge die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens herabsetzen.

  2. Janwin Ist Der Beste sagt:

    Zur Klarstellung: Es besteht nur ein VERDACHT auf Verbindungen zum IS. Es ist nichts nachgewiesen. Das Gericht hat lediglich das Grundgesetz befolgt.

    • Marvin Wank sagt:

      Es gibt doch sehr eindeutige Belege, so wurde dem Mann etwa der Pass abgenommen, um ihn an einer Ausreise nach Syrien zu hindern.