Inhaltliches

Für was steht die Liberale Jugendbewegung?

 

Freiheit

Wir sind klassisch-liberal, und demzufolge ist die Freiheit das höchste politische Gut unserer Bewegung. Sei es nun auf wirtschaftlicher oder gesellschaftlicher Ebene: Die Möglichkeit zur Selbstentfaltung des Individuums sollte immer höchste Priorität haben. Wir stellen uns damit entschieden gegen neoautoritäre Strömungen wie die der modernen Linken. Wir orientieren uns an Autoren wie Ludwig von Mises, Roland Baader, Adam Smith und Friedrich A. von Hayek sowie an der Österreichischen Schule der Nationalökonomie.

 

Minimalstaat

Wir setzen uns für einen Minimalstaat ein, der einerseits stark und souverän genug ist, die Freiheit und Sicherheit seiner Bürger zu garantieren, andererseits aber die Steuer- und Vorschriftsbelastungen auf ein Minimum reduziert. Die Machtzunahme der Regierung sehen wir ebenfalls kritisch und plädieren auf eine Stärkung der Gewaltenteilung, die vollständige Unabhängigkeit der Jurisdiktion, die Wiederbelebung der parlamentarischen Kontrolle der Regierung, sowie auf Volksentscheide in elementaren Fragen des Staates.

 

Wirtschaft

Wir sind Anhänger des freien Marktes und des freien Handels als Fundament einer freien Gesellschaft. Dem oft verschrienen „Kapitalismus“ liegt das Prinzip des freiwilligen Handels zugrunde. Damit ist im Kapitalismus jede Interaktion zum beiderseitigen Vorteil. Auch haben wir erkannt, dass die Wirtschaft als Zusammenspiel aller Angebote und Nachfragen aller Individuen viel zu komplex ist, um von einer zentralen Planbehörde gelenkt zu werden.

 

Meinungsfreiheit

Eines unserer Hauptanliegen, ist die Verteidigung bzw. der Ausbau der Meinungsfreiheit. Hatespeechgesetze etc. sind ein erheblicher Angriff auf die Demokratie! Die Essenz des Liberalismus und des demokratischen Geistes ist es, die Meinung des politischen Gegners in jedem Falle zu tolerieren. Und nein: Natürlich heißt das nicht, dass Extremisten und Gewalttäter machen dürfen, was sie wollen und es heißt auch nicht, dass wir anderen Meinungen nicht mehr hart in der Sache entgegentreten dürfen. Die Meinungsfreiheit sollte nur durch das Strafgesetz beschränkt sein. Eine Meinung sollte niemals ein Verbrechen sein!